Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

Mit Messer erpresst

Nach Wiesn-Besuch ausgeraubt

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München - Brutaler Raub nach dem Oktoberfest-Besuch: Zwei bislang Unbekannte gaben an, einen 27-Jährigen zur U-Bahn zu bringen, zogen dann aber plötzlich ein Messer.

Wie die Polizei berichtet, hat sich der brutale Überfall am 5. Oktober gegen 22.30 Uhr ereignet. Zu dieser Zeit hielt sich ein 27-jähriger Georgier aus Frankreich auf dem Oktoberfest auf. Als er zu seinem Hotel gehen wollte, traf er am Haupteingang auf zwei russisch sprechende Männer. Da er selbst russisch versteht, fragte er die beiden nach dem Weg zur nächsten U-Bahnstation. Die beiden Unbekannten boten Hilfe an und begleiteten ihn auf einem längeren Weg über 20 Minuten, wobei sie angaben, zur U-Bahn zu gehen.

Plötzlich wurde der 27-Jährige von einem der beiden Täter geschubst und der andere zog ein Messer. Der Georgier wurde aufgefordert, seine Tasche, seinen Geldbeutel und sein Handy im Wert von mehreren Hundert Euro herauszugeben. Der 27-Jährige warf seine Tasche in Richtung der beiden Männer, in der sich ein Fotoapparat, ein Computer und Bekleidung befanden. Anschließend flüchtete er. Als er bemerkte, dass er nicht verfolgt wurde, ging er zur nächsten Polizeiinspektion und erstattete Anzeige.

Täterbeschreibung: 1. Täter - nach Angaben des Opfers gab er sich als "Vitia" aus: Ca. 1,80 Meter groß, 30 – 35 Jahre alt, kräftige Figur, dichte, kurze nach hinten gekämmte und vorne hochgestellte kastanienfarbene Haare, feiner Bart über das Kinn von Ohr zu Ohr reichend, „Bauarbeiterhände“; bekleidet mit Jeans, dunkler Regenjacke; er gab laut Polizei an, auf dem Bau zu arbeiten; 2. Täter (Messerträger, gab sich als "Tolia" aus): Ca. 1,75 Meter groß, kräftig bis muskuläre Figur, schwarze, kurze, gegeelte zurückgekämmte Haare, dünner Bart von Ohr zu Ohr mit Kinn- und Oberlippenbart; bekleidet mit schwarzer Hose und schwarzer Weste

Zeugenaufruf: Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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