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Beim Wiesn-Anstich: Geheime Notiz im TV zu sehen - „Kennt der Moderator den MP und den OB nicht!?“

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Von: Patrick Mayer

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München Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das Oktoberfest 2022 im Schottenhamel-Festzelt. Der BR-Moderator neben ihm ist offensichtlich bestens vorbereitet für diesen Moment.

München - „O-zapft is!“ München hat seine Wiesn wieder, zwischen Bavaria und Isarvorstadt wird seit diesem Samstag (17. September) zünftig gefeiert. Und das nach zwei Jahren Corona-Zwangspause.

Wiesn-Anstich im Schottenhamel: Oberbürgermeister Dieter Reiter braucht drei Schläge

Offizieller Beginn ist stets um 12 Uhr. Dieter Reiter (SPD) wird als Oberbürgermeister die Ehre des Wiesn-Anstichs zuteil. Drei Schläge brauchte Reiter im Schottenhamel-Festzelt, ehe sich das kühle und bernsteinfarbene Bier den Weg in die Maßkrüge bahnt. Flankiert wurde der 64-jährige Rathauschef von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Der Franke mit Arbeitsplatz in München betont stets, dass er kein Biertrinker sei, Hopfen und Malz stattdessen eine Cola light vorziehe. Beim medienwirksamen Start ins Oktoberfest 2022 ließ es sich der 55-jährige Landeschef dann aber zumindest nicht nicht nehmen, einen Maßkrug in die TV-Kameras zu halten.

Etwa in die des Bayerischen Rundfunks (BR). Die Öffentlich-Rechtlichen zeigten den Wiesn-Anstich live im TV und online im Livestream. Moderiert wurden Reiters Schläge ins Spaten-Holzfass von Michael Sporer, dem 54 Jahre alten Fernsehmoderator mit Wurzeln im Wolfratshausen.

Markus Söder und Dieter Reiter im Schottenhamel: Kennt BR-Moderator die beiden Politiker nicht?

Sporer kommt demnach aus dem tiefsten Oberbayern südlich von München idyllisch an der Isar gelegen. Die Kleinstadt ist die Heimat des früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU). Er müsste sich also mit Politikern eigentlich auskennen. Oder etwa nicht? Einem aufmerksamen Twitter-User fiel zumindest ein geheimer Spickzettel Sporers auf. Der TV-Mann hatte sich die Namen von Reiter und Söder auf die flache Innenseite seiner linken Hand geschrieben. Weil er sie nicht kennt? Oder sie, man mag es sich gar nicht ausdenken, nicht voneinander unterscheiden kann?

Mutmaßlich ging es dabei wohl eher um die Reihenfolge, in der Sporer die beiden Politiker interviewte. Reiter wünschte sich am Samstagmittag wiederholt „a friadliche Wiesn“ (eine friedliche Wiesn). Das Wichtigste hatten er und Sporer zu diesem Zeitpunkt schon erledigt, als Reiter in das Mikrofon des BR-Mannes rief: „O‘zapft is!“ (pm)

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