Oly-Park: Zehntausende feiern 40. Geburtstag

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Im Olympiapark wird gefeiert

München - Weiß-blau leuchtete der Himmel am Sonntag über dem Olympiapark, als dort Zehntausende Besucher die Eröffnung der Olympischen Spiele vor genau 40 Jahren gefeiert haben.

Kinder und Senioren, Sportler und Spaziergänger schlenderten durch den Park, der Wind verbreitete den Duft von Bratwurst, gebrannten Mandeln und Popcorn, aus allen Ecken tönte Musik, von Alphorn bis zu Techno-Sound. Und am Olympiasee machte es alle fünf Minuten Platsch. Hier konnten die Besucher auf dem Wakeboard über den See gleiten und sogar über eine Schanze springen. Dies allerdings schafften die wenigsten, die meisten klatschten kurz nach dem Start ins Wasser. Macht nichts, sie nahmen es sportlich und probierten sofort die nächste Sportart aus.

Da gab es einiges – mehr, als man bei einem Besuch überhaupt schaffen konnte. Vom Klettern über Schießen bis zum Skisprung-Simulator und einem Bungee-Trampolin waren 90 Mitmach-Aktionen geboten. „Wir sind schon über den Olympiasee gepaddelt“, erklärte Kultusminister Ludwig Spaenle, der sich mit Josef Schmid, dem Vorsitzenden der CSU-Stadtratsfraktion, durch die Riesen-Party treiben ließ — beide in blauen Polohemden und kurzen Hosen. „Heute wird gefeiert“, kommentierte Schmid die legere Garderobe, „aber trotzdem politisiert“, ergänzte Spaenle. Der 51-Jährige geriet ins Schwärmen, als er sich an die Spiele 1972 zurückerinnerte: „Ich war jeden Tag hier, es war ein unglaublich schönes Treffen der Völker — abgesehen von dem schrecklichen Attentat.“

Deshalb sollten die Bayern „alles tun, damit dieses Fest der Jugend noch ein zweites Mal bei uns stattfindet“, warb Spaenle für eine erneute Olympia-Bewerbung.

Susanne Sasse

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