Oly-See: Wakeboarden mitten in München!

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Wakeboarden ist jetzt auch im Olympiapark möglich

München - Wer als Münchner übers Wasser gleiten wollte, der musste bisher nach Aschheim fahren. In den nächsten drei Wochen genügt ein Abstecher zum Olympiasee. Wir machen den Test.

Im Olympiapark geht’s hoch her. Seit Donnerstag ist das Sommerfestival impark in vollem Gange. Eine besondere Attraktion ist die Wakeboard-Seilbahn auf dem Olympiasee. Wakeboarden, das ist Wellenreiten, Snowboarden und Wasserski in einem. Der Trendsport kommt aus den USA und ist mittlerweile auch in Europa zum Kult-Sport geworden.

Wer als Münchner übers Wasser gleiten wollte, der musste bisher nach Aschheim fahren. In den nächsten drei Wochen genügt ein Abstecher zum Olympiasee. Bis zum 21. August verspricht die Anlage eine Menge Action und viel Spaß.

Gegen einen kleinen Aufpreis von zehn Euro kann man sich eine ganze Stunde auf dem kleinen Brett versuchen. Das Wichtigste für alle Anfänger: Der Betreiber verspricht, dass es nach dieser Stunde jeder schafft, auf dem Board zu stehen.

Also liebe Münchner: Packen Sie Ihre Badehose ein, schnappen Sie sich ein Handtuch und dann ab zum Wakeboarden! Für den Rest der Ausrüstung ist gesorgt. Wer die Profis beim Springen und Fliegen beobachten will, dem sei der 13. August ans Herz gelegt. Da finden nämlich der Vodafone-Wake-Masters- und der Best-Trick-Contest statt.

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Der tz-Reporter im Selbsttest: Nach etwas Übung kommt der Spaß

Bis zum 21. August können sich Anfänger und Profis an der Wakeboard-Seilbahn auf dem Olympiasee ausprobieren. tz-Reporter Mathias Müller testete das Spektakel am Donnerstag wagemutig im Selbstversuch…

„Halt das Brett gerade und heb die Spitze vorne raus! Dann lass dich einfach hochziehen“, sagt Trainerin Eva Koch, noch bevor’s losgeht. Der Start von der Rampe geht allerdings gleich in die Hose. Die hat leicht reden, ist ja schließlich auch zweimalige Welt- und Europameisterin. Ich hingegen stehe zum ersten Mal auf diesem Teil. Na ja, ich versuch’s zumindest.

Beim zweiten Start direkt aus dem Wasser klappt’s schon etwas besser. Aber auch hier ist nach ein paar Metern wieder Schluss. „Mehr Körperspannung, und stell dich aktiver auf das Brett! Und nicht das Seil zu dir herziehen!“, bekomme ich von Eva als Anweisung zu hören. Mehr Körperspannung also – na gut, ich gebe mein Bestes. Und siehe da, ein bisschen besser wird’s. Langsam aber sicher kriegt man ein Gefühl dafür.

Mein Fazit: So von ganz alleine einfach hochziehen lassen, das funktioniert leider nicht. Aber mit ein wenig Übung geht’s ganz gut, und Spaß macht’s auf alle Fälle.

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