Da sind sich mal alle einig

Oly-Park: Politik will die neue Eishalle

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Eine neue Eishalle: Diesen Traum gab’s schon im Rahmen der Olympiabewerbung für 2018

München - Alle für Eis, Eis für alle! Die Fraktionen von SPD, Grünen, CSU und FDP im Stadtrat haben einen Antrag an OB Christian Ude (SPD) gestellt: Sie fordern den Neubau eines Eissport-Zentrums im Olympiapark

Und zwar als Ersatz für die marode Eishalle am Fuß des Fernsehturms. Dieser Neubau soll laut Antrag an der gleichen Stelle entstehen (also nicht etwa am Standort der Event-Arena, der auch schon in der Diskussion war). Das Papier ist eine erste feste Marke in einer schwammigen Diskussion. Schon seit Jahren wird über das Thema geredet – mit vielen Beteiligten und fast ebenso vielen Meinungen.

Dass die Sache jetzt konkreter wird, freut die Chefs des Olympiaparks. Sprecher Arno Hartung: „Wir finden es positiv, dass die Stadt ein Zeichen setzt.“ Sportbürgermeisterin Christine Strobl (SPD): „Wir müssen weiterkommen. Unsere Vereine müssen wissen, woran sie sind.“

Die neue Halle soll Platz für bis zu 7.500 Zuschauer bieten. Neben Profi-Eishockey (EHC) soll’s Publikums-Eislauf für alle geben. Bei abgedecktem Eis ist außerdem Profi-Basketball (FC Bayern) denkbar.

Wie viel Geld eine solche Halle kosten würde (und woher dieses Geld kommen soll), muss sich erst noch rausstellen. Mögliche Finanzierungsmodelle und erste Pläne sollten dem Stadtrat bis Ende 2013 vorliegen.

Ideen gibt’s aber schon viele – bereits im Lauf der Olympiabewerbung für 2018 hatte es Entwürfe für eine Eissporthalle im Olympiapark gegeben.

Voraussetzung dafür, dass die neuen Hallenpläne Wirklichkeit werden: Hier muss langfristig Profi-Sport stattfinden – sonst lohnt sich’s nicht.

dac/wim/hei

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