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Olympiapark: So teuer wird die Sanierung

München - Bei der Sanierung des Olympiaparks rechnet das Rathaus mit Kosten von bis zu 85,7 Millionen Euro. Doch drastische Steigerungen sind nicht unwahrscheinlich.

Der Olympiapark war 1972 die weltweite Kathedrale des Sports. Und wie es mit Kathedralen so ist, wurde das denkmalgeschützte Ensemble aus der Feder des Architekten Günter Behnisch eine Dauer-Baustelle und ein schieres Fass ohne Boden für die städtische Finanzen. Am Montag bezifferte das Rathaus auf Anfrage der CSU die anstehenden Sanierungskosten auf mindestens 85,7 Millionen Euro.

Diese Summe könnte noch ganz erheblich steigen, weil alleine beim Zeltdach mittel- bis langfristig ein „bis zu dreistelliger Millionenbetrag“ fällig werden könnte! Und dann käme noch der gewünschte Neubau zweier Hallen für weitere 116 Millionen Euro hinzu. Dabei hatte die Stadt in den vergangenen Jahren schon 118 Millionen für Um- und Neubauten genehmigt, die großteils schon erledigt sind – so etwa der Neubau der kleinen Olympiahalle für 30 Millionen Euro sowie der Umbau der großen Olympiahalle für 67 Millionen die eine neue abgehängte Decke, neue Kioske und ein neues Restaurant bekam. Doch im Keller der Halle müssten alte Asbestplatten abgestützt werden, Brandschutztüren seien marode, Kabelstränge lägen offen, Fluchtwege genügten den aktuellen Bestimmungen nicht mehr.

Für Olympia: Anfang der 70er war hier die größte Baustelle Europas

Unser Fotograf Heinz Gebhardt im Jahr 1970 vor dem Gelände, das später zum Olympiapark wurde. © Gebhardt
So sah das Gelände auf dem Oberwiesenfeld im Jahr 1970 aus, also zwei Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele. © Gebhardt
Kaum zu glauben, aber das wichtigste Wahrzeichen Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg sollte nach den Spielen wieder abgebaut werden: die sensationelle Überdachung mit einem durchsichtigen Zeltdach. Doch das internationale Echo auf das architektonische Wunderwerk war so gewaltig, dass ein Abriss unmöglich wurde.  © Gebhardt
Vorbild für die Kon­struktion war der Deutsche Pavillon bei der Weltausstellung 1967 in Montreal, den Frei Otto geschaffen hatte. Das Architekturbüro Behnisch & Partner, das den Ideen­wettbewerb gewonnen hatte, holte sich Frei Otto mit ins Boot für München. Gesamtkosten für den Olympiapark: 1,35 Milliarden D-Mark. © Gebhardt
Vor dem Erfolg haben die Bauarbeiter den Schweiß gesetzt – und zu Beginn steht natürlich die Grundsteinlegung für Olympia. Drei Jahre vor den Spielen, am 14. Juli 1969, versammelten sich unter anderen Willi Daume (1913 – 1996, gleich rechts vom Bauarbeiter links), damals Präsident des deutschen Nationalen Olympischen Komitees, der damalige Bundesfinanzminister Franz-Josef Strauß und Münchens Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel, der die Spiele nach München geholt hatte. © Gebhardt
Im knapp ein Quadratmeter großen Stein wurden Dokumente und Urkunden eingemauert. Heute ist er im Ehrenhain vor dem Olympiastadion zu sehen, auf dem die Olympiasieger von 1972 verewigt sind. © Gebhardt
Ganz am Anfang wirkte das fast wie ein großer Sandkasten. Und der Vermesser auf unserem Bild scheint 1970 auszurechnen, wo noch ein paar Wagenladungen Kies hingeschüttet werden sollen. Der größte Teil des Olympiastadions ist nämlich ein in die Landschaft eingebettetes Erdstadion, ähnlich den klassisch griechischen Amphitheatern - und ganz nach der Idee der Architektengruppe um Günter Behnisch, die ja „Olympische Spiele im Grünen“ propagiert hatte. Der Untergrund des Stadions stammt aus der Hochschotterebene der Isar. © Gebhardt
Anders der Olympiaberg: Hier wurden die Überreste der zerbombten Häuser aus dem Zweiten Weltkrieg aufgeschüttet. Der Olympiapark ist zum Wahrzeichen Münchens geworden - und das Stadion hat seinen Platz in der Sportgeschichte gefunden. Nämlich als diejenige deutsche Sportstätte, in der die meisten internationalen Wettbewerbe stattgefunden haben. Fußball-WM und -EM, dazu kamen unter anderem Spiele des FC Bayern und der Löwen. Der Fußball ist 2005 in die Allianz Arena umgezogen. Doch der Olympiapark gilt als Beispiel für nachhaltige Planung. © Gebhardt
Wir sind quasi mittendrin in einem Jubiläum. 40 Jahre ist es jetzt her, dass München die größte Baustelle der Welt war - in Vorbereitung auf Olympia 1972. Unser Fotograf Heinz Gebhardt zeigt uns, wie das damals war - und wie’s heute ausschaut. Zum Beispiel am Oberwiesenfeld - mit dem Olympiadorf heute eines der größten Wohnareale Münchens. © Gebhardt
Hier, wo früher mal ein Flughafen war, startet im März 1968 der letzte Flieger. Die Bauarbeiten für das olympische Dorf und die Sportstätten sind da schon in vollem Gange. Flugpionier Gustav Otto ist der ersten Pilot, der 1910 mit einem Flugzeug vom Oberwiesenfeld abhebt. Wer es sich leisten kann, fliegt 20 Jahre später schon nach Italien. Bald sind die 300 Hektar des Oberwiesenfeldes aber zu klein und in Riem wird 1939 der neue Flughafen eröffnet. © Gebhardt
Wer heute durch das Marienplatz-Untergeschoss spaziert, zu S-oder U-Bahn hinunterfährt, ahnt nicht, wie viel Kopfzerbrechen dieses riesige unterirdische Bauwerk den Konstrukteuren vor den Olympischen Spielen bereitet hatte. 480 000 Quadratmeter waren für die „Mailänder Bauweise“ nötig, wie ein Architekt einmal ausgerechnet hatte. Große Aufregung breitete sich aber aus, als ein Statikspezialist vor einer gefährlichen „Biegewelle“ warnte, die sich in den Geschossdecken ausbreiten könnte und die nur mit Millionen an Mehrkosten stabilisiert werden könnte. © Gebhardt
„Wonach sollte man sich richten? Nach der Flexibilitätsformel des Ungarn Dr. Rosza, oder gar nach Differentialgleichungen, mit denen selbst ihr Erfinder Newton nicht mehr klarkäme“, schrieb später der oberste „U-Bahn-Maulwurf“ Dr. Klaus Zimniok, und weiter: „Es kam letztlich in allen so unterschiedlichen Rechenverfahren in etwa dasselbe Ergebnis heraus, was einen beruhigte.“ Und wie man sieht, ist bis heute nirgends eine „Biegewelle“ aufgetreten. © Gebhardt
Was war das für ein Gewerkel an allen Enden und Ecken – aber wohl nirgends so auffällig wie auf dem Marienplatz, wo München massiv wie selten zuvor in den Untergrund ging. Schließlich wurde für das Fest der Ringe die U-Bahn gebaut. Auf dem Foto sehen Sie, wie spektakulär und chaotisch es im Herzen der Stadt zuging.  © Gebhardt
Am meisten ängstigte die U-Bahn-Bauer der ehrwürdige Alte Peter. Denn die Grundmauern der Kirche gehen bis zur Gründungszeit Münchens zurück. So musste die Technische Universität erst mal das heilige Haus akribisch vermessen. Und stellte dabei fest: Der Alte Peter steht schief! Um ihn nicht zum Pisa-Turm zu machen, wurde das Fundament verfestigt, wurden Klammern und Stützmauern eingezogen und erst dann mit dem Graben begonnen. Seitdem schaut der Alte Peter niemanden mehr schief an. © Gebhardt
Ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen im Sommer 1972 war die Stadt im Ausnahmezustand - bis auf die Münchner selbst, denn die hatten sich in den vergangenen Jahren so an die Baugruben und Behelfsbrücken gewöhnt, dass sie sich gar nicht mehr von ihnen trennen wollten. Das größte Problem der U-Bahn-Wühlmäuse waren die Fußgänger - immer und überall störten sie. Natürlich auch auf der - nach dem Olympiagelände - größten Baustelle der Stadt, dem „Stachusloch“. © Gebhardt
Um die lästigen Fußgänger längere Zeit verschwinden zu lassen, baute man buchstäblich über Nacht im Frühjahr 1968 eine 60 Meter lange und 4,80 Meter hohe Brücke mit Holz aus dem Sauerlacher Forst quer über den Stachus. Absolut behindertenfeindlich und für Rollstuhlfahrer total tabu: Die Stachusbrücke, das kurioseste Bauwerk im Vorfeld der Olympiade, wurden zum absoluten Gespött der Münchner. © Gebhardt
 Ein „Schildbürgerstreich“ sei diese Seufzerbrücke, ein „Treppenwitz“ und „Schandfleck“ für München. Die Beschimpfungen dieses „Albtraums aus Holz“ machten die Stachusbrücke jedoch bundesweit so populär, dass sie neben dem Glockenspiel zur meistfotografierten Touristenattraktion wurde. Und für die Jugendlichen wurde sie zum beliebtesten Treffpunkt für Verabredungen und Rendezvous. Als sie im Juni 1969 abgerissen werden sollte, brandete ein Sturm der Entrüstung auf. Man hatte sich an die Brücke gewöhnt. © Gebhardt
Das Münchner Forum forderte allen Ernstes die sofortige Umwandlung in einen „dauerhaften Festbau“, die Süddeutsche schlug sogar vor, die Brücke als „einmaliges Baudokument“ unter Denkmalschutz zu stellen. Die U-Bahnwühler verstanden die Welt nicht mehr und waren über den Sinneswandel so gerührt, dass sie das Holzmonster noch ein halbes Jahr in Betrieb ließen. Obwohl im Winter 1969/70 die Unterführung schon mit Rolltreppen begehbar war, kletterten die Münchner unverdrossen und sogar mit dem Radl über „ihre“ Stachusbrücke. © Gebhardt
Glockenspiel am Abgrund Das olympische U-Bahn-Bauloch konnte gar nicht groß genug sein. Täglich um 11 Uhr drängten sich 1969 die Touristen genauso wie heute auf dem Marienplatz um das Glockenspiel zu sehen - mit einem bemerkenswerten Unterschied zu heute: Die Zuschauer standen zeitweise ständig am Rande eines 30 Meter tiefen Abgrunds, der durch keinerlei Absperrung abgesichert war. © Gebhardt
Der Zeitdruck, die zwei Hauptstrecken im Untergrund bis zu den Olympischen Spielen in der Hälfte der geplanten Bauzeit fertigzustellen, war derart groß, dass viele Sicherheitsmaßnahmen einfach übersehen wurden. Obwohl täglich Hunderte ihre Köpfe nur nach oben reckten, fiel kein Einziger von ihnen in die Baugrube - auch nicht der große Pantomime Samy Molcho, der 1970 mit einem Besen sicher über die Eisenträger balancierte. © Gebhardt
Sehen Sie hier weitere Bilder von früher und heute: Auch hier im Bild zu sehen: der Marienplatz. © Gebhardt
Die selbe Perspektive über 40 Jahre später. © Gebhardt
Der Justizpalast an der Prielmayerstraße aus heutiger Sicht. © Gebhardt
Kaum zu glauben: So sah es dort 1970 aus. © Gebhardt

Das bedeute, dass weiter 34 Millionen Euro fällig würden. Wieso der Olympiapark stets mehr Geld als geplant verschlingt? Die Stadt erklärt das mit der schwierigen baulichen Situation in dem Ensemble, den mangelnden Erfahrungen bisher und mit fehlenden alten Unterlagen: „Der tatsächliche Sanierungsbedarf wird erst bei einer hohen Planungstiefe deutlich.“

Eventarena

Anstelle des alten Radstadions war für die Olympischen Winterspiele eine Eishalle geplant, die danach zur Mehrzweckehalle umgerüstet werde sollte. Kostenpunkt: 78 Millionen Euro. Die Planungen sind noch nicht aufgegeben.

Olympiahalle

Nach einem aufwändigen Umbau im Innenraum tauchte hier überraschend neuer Sanierungsbedarf beim Brandschutz auf. Auch die Betriebstechnik muss aufgerüstet werden. Hier gingen die ersten Schätzungen von 30 Millionen Euro aus, mittlerweile sind es 34 Millionen.

Zeltdach

Das Zeltdach des Olympiazentrums könnte langfristig sehr viel Geld verschlingen. Zwar spricht das Rathaus derzeit von einem Sanierungsbedarf in Höhe von „nur“ 1,7 Millionen Euro. Mittel- bis langfristig könnte es aber ein „bis zu dreistelliger Millionenbetrag“ werden.

Olympiastadion

Die Arena hat einen Sanierungsbedarf von mindestens 48 Millionen Euro. Brandschutz- und Betriebstechnik werden 30 Millionen verschlingen, acht Millionen Euro der Betonplatten-Belag. Ehrengastbereich und Gesundheitspark verschlingen 10 Millionen Euro.

Olympiaturm

Dem von 1965 bis 1968 errichteten Fernsehturm mit einer Höhe von 291,18 Metern steht noch eine Sanierung der Betriebstechnik bevor. Hier listet das Rathaus einen Kostenbedarf von einer Million Euro auf. Die Summe geht auf eine Grobschätzung von vorigem Jahr zurück.

Abu Daud und das Olympia-Attentat von  1972

Jahrelang wurde er weltweit gesucht, nun ist Abu Daud. der mutmaßliche Drahtzieher des blutigen Olympia-Anschlags von 1972 friedlich im Bett gestorben. Die Gewalt hielt er am Schluss für den falschen Weg, aber den Münchner Anschlag mit 17 Toten hat er nie bereut. © dpa
Abu Daud, der mehr als 40 Decknamen gehabt haben soll, wurde am Samstag auf dem “Märtyrer-Friedhof“ im Flüchtlingslager Jarmuk bei Damaskus beigesetzt. © dpa
Der fünffache Vater starb im Alter von 73 Jahren an Nierenversagen. Bereut hat er die Bluttat nie. Auch vor Gericht musste sich der lange weltweit gesuchte palästinensische Top- Terrorist, der eigentlich Mohammed Daud Audeh hieß, nicht verantworten. © dpa
Am 5. September 1972 hatten acht palästinensische Terroristen der Gruppe “Schwarzer September“ das Quartier der Israelis im Olympischen Dorf (Pfeil) überfallen und elf Athleten in ihre Gewalt gebracht. © MM-Archiv
Zwei Israelis, die sich widersetzten, wurden sofort erschossen. © MM-Archiv
Die Terroristen der palästinensischen Gruppe "Schwarzer September" hatten die weltweite Medienberichterstattung über die Olympischen Spiele in ihr Kalkül einbezogen. Die ganze Welt sollte mit der Geiselnahme auf die Lage der Palästinenser aufmerksam gemacht werden.  © MM-Archiv
Zum Sinnbild der Geiselnahme wurde das Foto eines maskierten palästinensischen Terroristen auf einem Balkon des olympischen Dorfes. © MM-Archiv
Verhandlungen mit den Terroristen (rechts). Der Bürgermeister des Olympischen Dorfes Walther Tröger, NOK-Präsident Willi Daume, Polizeipräsident Manfred Schreiber, der Sicherheitschef der Olympischen Spiele, der bayerische Innenminister Bruno Merk und auch der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher boten sich als Ersatzgeiseln an. Dies wurde jedoch nicht akzeptiert. © dpa
Die Münchner Polizei plante auch eine Befreiungsaktion. Mit Waffengewalt sollten die Israelis aus der Hand der Terroristen befreit werden. © dpa
Ein bewaffneter Polizist auf dem Dach des Olympischen Dorfes. Die Terroristen hatten aber aus Radio und Fernsehen vom Aufmarsch der Polizei erfahren, die eine Befreiungsaktion geplant hatte. Man hatte versäumt, den Terroristen den Strom abzustellen und die Presse aus dem Olympischen Dorf entfernen zu lassen. Die Befreiungsaktion wurde abgebrochen. © dpa
Die Terroristen verlangten anschließend, nach Kairo ausgeflogen zu werden. Die deutschen Polizeibehörden waren jedoch entschlossen, dies zu verhindern. © MM-Archiv
Zum Schein wurden Geiseln und Terroristen zunächst mit Bussen zu Hubschraubern gebracht... © MM-Archiv
...dann starteten Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes mit Israelis und Palästinensern in Richtung des nahe gelgenen Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck.  © MM-Archiv
Dort eröffneten fünf Scharfschützen das Feuer auf die insgesamt acht Geiselnehmer. Die Aktion wurde zum Desaster. Die auf dem Dach des Flughafengebäudes und auf dem Rollfeld postierten Polizeibeamten waren einfache Streifenbeamte und nicht als Präzisionsschützen ausgebildet. © MM-Archiv
Foto vom Feuergefecht am Fliegerhorst. Der Kampf zog sich über 45 Minuten hin, bis die aus München angeforderten Panzerfahrzeuge der Polizei eintrafen. © MM-Archiv
Die in die enge getriebenen Terroristen brachten schließlich die Geiseln um. © MM-Archiv
Einer der Geiselnehmer warf eine Handgranate in den Hubschrauber mit den gefesselten Geiseln. Bei der misslungenen Befreiungsaktion starben alle neun Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen im Kugelhagel. © dpa
Im Münchner Olympiastadion fand während der Olympischen Spiele eine Trauerfeier für die zwölf Todesopfer der palästinensischen Geiselnahme statt. Die Spiele gingen nach diesem einen Tag Unterbrechung weiter. © dpa
Um sich dem Terrorismus nicht zu beugen, beschloss das IOC, die Olympischen Spiele fortzusetzen. Berühmt wurde der Ausspruch des IOC-Präsidenten Avery Brundage (am Mikrofon): „The games must go on“. Auf Deutsch: "Die Spiele müssen weitergehen."  © dpa
Der schockierte und trauernde Staat Israel entschloss sich nach diesem Blutbad zurückzuschlagen. In den nächsten 20 Jahren töteten Mossad-Kommandos zwei der drei Palästinenser, die München überlebt hatten, und mindestens zwölf weitere beteiligte Palästinenser, die sie verdächtigten, den Olympia-Anschlag geplant zu haben. © dpa
Abu Daud (mitte) entging der Justiz und dem israelischen Geheimdienst. “Ich bereue nichts“, sagte der in die Jahre gekommene Ex-Terrorist noch vor vier Jahren “Spiegel TV“. “Dass ich mich entschuldige, davon können sie nur träumen.“ Abu Daud ließ aber keinen Zweifel, dass auch seiner Ansicht nach die Gewalt beendet und Israelis und Palästinenser sich die Hand reichen müssten. © dpa

Außenanlagen

Was man von außen nicht sieht: Unter dem Olympiapark verläuft ein ausgedehntes Netz an Kanalrohren und Wasserleitungen. Hier ist nach 40 Jahren eine Kontrolle und Reparatur undichter Stellen unausweichlich. Dafür wird derzeit eine Million Euro veranschlagt.

Eissportzentrum

Das Eissportzentrum ist völlig veraltet . Für die Olympischen Winterspiele wurde eine neue Halle für rund 38 Millionen Euro geplant. Obwohl die olympischen Pläne vorerst geplatzt sind, hat sich die Stadt von diesem Neubauprojekt noch nicht verabschiedet.

Johannes Welte

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