Olympiapark: Zum 40. gibt’s ein neues Logo

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Olympiapark-Chef Ralph ­Huber präsentiert das neue Logo.

München - Frische Farben für ein altehrwürdiges Gelände. Der Olympiapark feiert im kommenden Jahr 40. Geburtstag – und legt sich zur Feier des Ereignisses ein neues Logo zu.

 Die Jubiläumsfeierlichkeiten für 2012 sind auch schon in Planung. Olympiapark-Chef Ralph Huber stellte die Neuigkeiten am Dienstag der Öffentlichkeit vor. „17 Jahre lang hatte unser Erscheinungsbild mit dem einen oder anderen Facelift Bestand. Zum 40. Geburtstag wurde es Zeit, ein neues, klares Erscheinungsbild zu wählen“, so Huber. Der mittlerweile vertraute bunte Wirbel mit dem stilisierten Zeltdach ist damit Geschichte. Das neue Logo zeigt den Olympiaturm mit einem „M“ für München, das die Formen der Zeltdächer der olympischen Sportstätten von 1972 aufnimmt. Das Jubiläumsjahr soll gleich am 1. Januar mit dem Ski-Weltcup am Olympiaberg starten.

Höhepunkt der Feiern wird ein Tag der offenen Tür am 26. August sein – also auf den Tag genau 40 Jahre nach der Einweihung des Olympiaparks. Geplant sind Events in allen Sportstätten – das geht von Turmspringen und Synchronschwimmen in der Schwimmhalle über ein Mountainbike-Rennen bis hin zu Slacklining und einem Blick hinter die Kulissen des Parks.

Neuigkeiten gibt es auch im Seerestaurant zu Füßen des Olympiaturms: Das Selbstbedienungslokal wurde jetzt für 500 000 Euro rundum saniert. Nach rund zehn Wochen Umbau- und Modernisierungsarbeiten eröffnete Betreiber Arena One das Restaurant am Dienstag neu.

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230 Millionen Euro für die Zukunft

Der Olympiapark: ein Erholungsgebiet für die Massen. 186 Millionen registrierte Besucher wird er bis Ende dieses Jahres zählen. Doch der Zahn der Zeit nagt an den Sportstätten – und immer wieder gibt es böse Überraschungen. Die Olympapark GmbH rechnet damit, dass in den kommenden 20 Jahren rund 230 Millionen Euro in das Gelände investiert werden müssen. Davon sind allein 85 Millionen Euro für den laufenden Unterhalt vorgesehen. 80 Millionen Euro wird die Erneuerung der Zeltdächer kosten.

Als Nächstes steht die Erneuerung der Oylmpiahallen-Technik auf dem Programm. Gerade erst hat die Halle ein neues Restaurant, eine neue Lkw-Zufahrt und eine neue Innendecke bekommen. Wasser- und Abwasserleitungen müssen gewechselt werden, ebenso Stromkabel, Schaltkästen, Heizung und Lüftung. Auch der Brandschutz muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Der Aufsichtsrat beschloss vergangene Woche, dass diese Sanierungsarbeiten in der Halle im laufenden Betrieb stattfinden sollen. Das kostet dann mit 49 Millionen Euro rund zehn Millionen mehr, als wenn man die Halle für den Umbau zusperren würde. Stattdessen ist jetzt vorgesehen, die Halle rund zehn Wochen pro Jahr zu sperren – in sechs Jahren passt dann alles. Im neuen Investitionsplan ist auch schon der Neubau einer Multifunktionshalle anstelle des ehemaligen Radstadions oder des jetzigen Eissportzentrums eingerechnet, für den derzeit ein Wirtschaftlichkeitsgutachten angefertigt wird. Hier ist von 40 Millionen Euro die Rede. Olympiapark-Chef ­Ralph Huber sieht optimistisch in die Zukunft seiner Anlagen: „Auch wenn die Winterspiele vorerst eine Absage erfahren haben, wird das Leben im Olympiapark weitergehen.“

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