Der Grünplan für den Olympiapark

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Der Olympiapark München wird umgestaltet.

München - Der Olympiapark macht sich fit für die Winterspiele 2018 – und für die Zeit danach. Ein Millionenprogramm für Sanierung von Stadion, Olympiaturm und Olympiahalle steht schon.

Auch die Architekten-Wettbewerbe für das Olympische Dorf sind entschieden. Jetzt liegt auch der Rahmenplan für die künftige Gestaltung des Parks vor, der in einem Workshop aus Stadträten, Verwaltung und Architekten erarbeitet wurde. Planungs-Koreferent Walter Zöller (CSU): „Der Park wird größer und attraktiver und sich besser mit den Nachbarvierteln verzahnen.“

So verändert München sein Gesicht

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Die tz erklärt den Grünplan für den Olympiapark:

1. Radstadion:

Die ehemalige olympische Radsporthalle soll einer Eishockey- und Mehrzweckhalle weichen mit einem Vorplatz zum Kanal, der zum Park überleitet und sich auch für temporäre Nutzungen anbietet. Eine neue Fußgängerunterführung unter der Landshuter Allee könnte den Olympiapark mit den Grünanlagen zwischen Borstei und U-Bahnhof Westfriedhof verbinden.

2. Bahnlinie:

Die ehemalige S-Bahntrasse westlich der Landshuter Allee mit dem alten Olympia-Bahnhof soll zu einem Grünzug mit Geh- und Radwegen umgestaltet werden, die über Trieb- und Moosacher Straße hinweg zu den Seen im Norden führen.

3. Hochschulsportanlage:

Der Gebäudekomplex soll mit Ausnahme des nördlichsten Laborgebäudes wegen baulicher Mängel abgerissen und weiter nördlich neu aufgebaut werden. Eine neue Stichstraße von der Moosacher Straße könnte das Olympische Dorf von 1972 vom Verkehr entlasten.

4. Tennispark:

Das Gelände der Tennisplätze am Georg-Brauchle-Ring würde sich nach Vorstellung der Planer als Spiel- und Fitnessfläche für Kinder, Jugendliche und Senioren eignen.

5. U-Bahn-Aufgang:

Die Lerchenauer Straße soll zwischen BMW-Welt und Moosacher Straße grüner werden. Der Busbahnhof Olympiazentrum soll Platz für eine Grünanlage machen, hier plant allerdings ein Investor einen Hotelturm, für den schon ein Architektenwettbewerb stattfand.

6. Olympia-Eishalle:

Die veralteten Eissport- und Trainings­hallen sollen einem Neubau weichen, der den Eingang in den Olympiapark markiert und Rücksicht auf die bestehende Architektur nimmt.

7. Olympiaturm:

Am Fuße des Turms schlagen die Planer einen Neubau für die jetzigen verschachtelten Park- und Verwaltungsgebäude vor.

8. Olympiapark:

Die Grünanlagen von 1972 sollen gründlich saniert werden.

9. Südteil mit Tollwood-Gelände:

Das grün-graue Tohuwabohu südwestlich des Olympiabergs soll in ein weites Tal umgestaltet werden, in dem Tollwood weiterhin Platz hat. 

10. Mediendorf und 11. Olympisches Dorf:

Die Grünflächen für das Olympische Dorf und das Mediendorf schließen direkt an den Olympiapark an und leiten zu den Nachbarvierteln über.

Johannes Welte

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