Olympiapark: Die Highlights sind goldverdächtig

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Der Olympiapark hat in diesem Jahr einiges zu bieten.

München - Im Olympiapark ist in diesem Jahr der Teufel los. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Veranstaltungen um 30 Prozent von 50 auf 66 gestiegen. Einige Kracher stehen noch an.

Am 6. Juli blickt die Welt nach Südafrika, nach Durban. Dort entscheidet sich, welche Stadt 2018 die Olympischen Winterspiele austragen wird. Annecy in Frankreich, ­Pyeongchang (Südkorea) oder München? Wir sind sicher: Die Spiele kommen zu uns! Warum? Nicht zuletzt, weil die bayerische Landeshauptstadt eines der schönsten und vielseitigsten Gelände der Welt hat: den Olympiapark.

Vielseitig, weil hier so ziemlich alles stattfindet – vom Sommernachtstraum über Hauptversammlungen bis zu Konzerten. Und als ob sich München möglichst umfassend bewerben wollte, ist heuer die Zahl der Veranstaltungen im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gestiegen – von 50 (2010) auf 66 (2011). Die Sportbot­schafter der Nation vom Hackl Schorsch über Rosi Mittermaier bis zu Markus Wasmeier und Verena Bentele wird’s freuen.

Goldverdächtig allein schon, was in den vergangene Wochen alles in der Olympiahalle über die Bühne ging: Lena machte Ende April den Anfang, im Mai gaben sich kurz hintereinander Yusuf alias Cat Stevens (17.5.), Sade (19.5.), Zucchero (21.5.), Helene Fischer (23.5.) und nach einer kleinen Verschnaufpause Iron Maiden (31.5.) die Klinke, pardon: die Mikros in die Hand.

Bon Jovi im Olympiastadion

Bon Jovi im Olympiastadion

Ebenso Spitzentempo im jetzigen Monat: Mit Elton John ging’s am 14. los, Ozzy Osbourne folgte am Mittwoch, ehe mit Roger Waters (20.6.), Peter Maffay (21.6.) und David Garrett (22.6.) täglich neue Gipfelstürmer die Halle füllen. Als Krönung der Kultur-Events die zwei großen Konzerte im Olympiastadion: Bon Jovi rockte am Pfingstsonntag das schönste Stadion der Welt vor 70 000 Fans. Und bei Herbert Grönemeyer am 21. Juni werden stattliche 45 000 Besucher erwartet.

Dieser Tag hat’s sowieso in sich – denn zeitgleich spielt Maffay in der Halle auf. 102 Johanniter werden im Einsatz sein für Herbie und Peter, zu dem rund 10 000 Fans kommen werden. Warum die beiden hiesigen Popstars gleichzeitig auftreten? Bereits im vergangenen Jahr hatten beide Veranstalter Terminvorschläge gemacht, die Maffay-Macher allerdings deutlich früher als Grönemeyers Mannen: Maffay war im April fix gebucht, die Grönemeyer-Anfrage kam erst Ende August/Anfang September 2010. Die wussten also Bescheid.

Dennoch: Böse Absicht sei das nicht gewesen, betont der Herbie-Veranstalter und verweist auf den straffen Tourplan. Allein mit drei verschiedenen Bühnen sei der Ober-„Mensch“ unterwegs mit je zehn Trucks, da der Auf- und Abbau je vier Tage dauere. Am 19. Klagenfurt, am 23. Bern. Da war kein anderer Termin möglich. Aber von diesem kleinen Unglück müssen die OlympiaEntscheider in Durban ja nichts wissen. München ist bereit für die Spiele!

Matthias Bieber

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