Olympisches Dorf 2018: Preisgericht tagt

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Der Olympiapark in München.

München - Die Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2018 wird immer konkreter. Am Dienstag und Mittwoch wird ein Preisgericht über Entwürfe für ein Olympisches Dorf am Rande des Olympiaparks beraten.

Teilnehmer berichten, das Gremium sei das größte Preisgericht seit langem. Neben der Stadt sind auch Bund und Freistaat vertreten. Auch soll eine Vielzahl von Architekturbüros eingeladen sein. Mit dem internationalen Wettbewerb soll das beste Städtebau- und Landschaftskonzept für das Olympische Dorf, den Neubau der Bundeswehrverwaltung und ein Mediendorf nördlich der Schwere-Reiter-Straße ermittelt werden. Am Freitag will die Stadt die Ergebnisse der Tagung bekanntgeben.

Das neue Olympische Dorf auf dem Gelände des Bundeswehrverwaltungszentrums an der Dachauer Straße soll rund 3500 Athleten in 770 Wohnungen beherbergen. Die Kosten werden auf rund 130 Millionen Euro taxiert. Das Mediendorf mit 430 Wohnungen für 1500 Journalisten soll bis zu 100 Millionen Euro kosten.

Für die Architekten gilt die Lage des 36 Hektar großen Areals als größte Herausforderung. Sie mussten trotz des Verkehrslärms vom Mittleren Ring ein Konzept mit ruhigen Wohnungen schaffen.

mk

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