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Rivale von Taxi-Dienst Uber

US-Konzern will in München Karten für selbstfahrende Autos entwickeln

München könnte bald zu einem wichtigen Standort für die Entwicklung selbstfahrender Autos werden. Der US-Konzern Lyft will in der Stadt ansiedeln. Auch BMW treibt seine Pläne voran.

München - Der Online-Fahrtenvermittler Lyft gilt in den USA als größter Rivale des umstrittenen Taxi-Dienstes Uber. Jetzt will Lyft ein Büro in München eröffnen. Hier sollen Spezialisten Karten für künftige selbstfahrende Autos entwickeln.

Lyft setzt voll auf die Entwicklung des führerlosen Fahrzeugs. Dafür sind exakte Kartendaten nötig und eine Software, die es dem Fahrzeug ermöglicht, seine Position auf der Straße genau zu bestimmen. Lyft will sich in München zunächst nur der technischen Entwicklung widmen und seinen Fahrdienst selbst nicht anbieten.

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BMW bastelt an selbstfahrendem Auto

Lyfts Entscheidung für München unterstreicht die Bedeutung des Standorts als Schnittstelle zwischen IT- und Automobilindustrie. Platzhirsch BMW investiert stark ins Autonome Fahren und will gemeinsam mit Intel und Mobileye bis 2021 ein selbstfahrendes Fahrzeug auf die Straße bringen. „Bereits heute stellen wir mehr IT-Spezialisten als Maschinenbauer ein“, sagt BMW-Chef Harald Krüger.

Bei der Technikmesse CES hatte Lyft seine Dienste in Las Vegas angeboten – mit acht 5er-BMW-Modellen im Fuhrpark.

Marc Kniepkamp

Rubriklistenbild: © dpa

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