Petition gestartet

Online-Kampf für den Franziskaner

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Einkaufsmeile statt Gastwirtschaft? Es gibt Widerstand gegen die Pläne für den Franziskaner.

München - Rettet den Franziskaner: Im Internet werden Münchner nun aufgerufen, sich für den Erhalt der Gaststätte „Zum Franziskaner“ an der Perusa- und Residenzstraße einzusetzen.

In der Petition heißt es, der Eigentümer der Immobilie möchte das Grundstück künftig für eine Art Nobel-Einkaufszentrum nutzen. Stadtrat Richard Quaas und Johannes Müller, Geschäftsführer des Restaurants Alter Hof, haben die Petition ins Leben gerufen. Sie wollen erreichen, dass sich der Hauptgesellschafter seiner Verantwortung, auch gegenüber dem Stadtbild und der Kultur der Gastlichkeit, bewusst wird. Hier kann man abstimmen.

Widerstand gibt es auch bei der Stadt: Die Fraktionen von CSU, SPD und Freie Wähler hatten die Pläne des Eigentümers kritisiert. Zudem befürchtet der Hotel- und Gaststättenverband den Verlust eines Stücks Wirtshauskultur. Die Spaten-Löwenbräu AG stemmt sich gegen die Pläne: Es gebe einen Pachtvertrag bis zum Jahr 2022. Und auch Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) schaltet sich nun ein. Das Anwesen sei in die Landesdenkmalliste eingetragen, eine Umwandlung in ein Einkaufszentrum daher nicht ohne Weiteres möglich. 

ska

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