Zwei Tage Klassik satt bei freiem Eintritt

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So wird’s am Sonntag vor der Oper wieder aussehen

München - "Oper für alle" vor dem Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper bietet am Wochenende Platz für bis zu 10.000 Besucher. Der Eintritt ist wie immer frei. Aber: Man sollte rechtzeitig da sein.

Vergangenes Wochenende Klassik am Odeonsplatz, dieses Wochenende "Oper für alle" auf dem Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper. Der unschlagbare Vorteil des Events für bis zu 10 000 Besucher: "Oper für alle kostet" wie immer nichts. Aber: Man sollte rechtzeitig da sein.

Das heißt: Am Samstag, beim Konzert auf dem Marstallplatz, um 19 Uhr (20 Uhr geht’s los). Nachdem sich der Nachwuchs des Attacca-Jugendorchesters der Staatsoper bei Smetanas Moldau ausgetobt hat (Leitung: Allan Bergius), bietet Generalmusikdirektor Kent Nagano ein Arrangement von Wagners Ring des Nibelungen. Einmal durch 16 Stunden Musikgeschichte (vier Opern!), allerdings in zwei Stunden. Und ohne Begleittext. Das Konzert dauert ca. bis 22.30 Uhr.

Am Sonntag große Oper, live übertragen aus dem Haus auf den Platz davor: Wagners Götterdämmerung beginnt um 17 Uhr (16 Uhr da sein!) und endet um zirka 23.15 Uhr. Decken, Isomatten, Verpflegung und Getränke nicht vergessen. Achtung: keine Glasflaschen, keine Stühle, keine Dosen. Regenschirme – das Wetter wird durchwachsen – sind erlaubt.

Zahlen zum Event:

Knapp 300 000 Opernfreunde haben seit 1997 Oper für alle gesehen und gehört.

Zirka 500 Personen sind im Einsatz.

Nina Ruge moderiert die Götterdämmerung.

Knapp 10 Kilometer Kabel werden verlegt.

Die LED-Leinwand ist über 50 Quadratmeter groß.

Tonanlage: 80 000 Watt.

Auf- und Abbauzeit: neun Tage.

Matthias Bieber

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