Organspenden-Affäre: Klinik weist Vorwürfe zurück

München - Das Münchner Uniklinikum Rechts der Isar hat den Vorwurf zurückgewiesen, in dem Krankenhaus seien Organe an Patienten vergeben worden, die zu krank für eine Transplantation gewesen seien.

Das Magazin „Focus“ hatte Bundesärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery mit der Aussage zitiert, bei den umstrittenen Fällen in der Klinik gehe es auch um Patienten, die aufgrund ihrer fortgeschrittenen Tumorleiden keine Transplantation mehr hätten bekommen dürfen.

Dem „Focus“-Bericht zufolge könnten in einigen Fällen Ärzte Daten leberkranker Patienten nicht nur manipuliert haben, um sie kränker erscheinen zu lassen, sondern auch, um sie scheinbar gesünder zu machen - mit dem Ziel, ein Organ übertragen zu dürfen. „Das sehen wir natürlich anders. So ist das nicht gewesen. Ich bin sehr überrascht über die Aussage von Herrn Montgomery“, sagte der Leiter des Transplantationszentrums der Klinik, Uwe Heemann, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in München. Die Untersuchungen der Münchner Fälle seien noch nicht abgeschlossen, umso verwunderlicher seien die Vorwürfe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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