Orkan "Joachim": Einsätze für Polizei und Feuerwehr

München - Orkan “Joachim“ hat mit heftigen Böen und Schnee den Winter nach Bayern gebracht und in der Nacht zu zahlreichen Polizeieinsätzen geführt. Was in Bayern und speziell in München passierte:

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"Joachim" weht das Tollwood weg

Das befürchtete Chaos blieb aus. Schwere Schäden gab es nicht, wie die Polizei am Samstag mitteilte. In weiten Teilen des Landes blockierten umgestürzte Bäume und Verkehrsschilder die Straßen. Auch Bauzäune und Werbeplakate wurden umgeweht. In Niederbayern kam es zu mehreren kleinen Verkehrsunfällen, wobei ein Mensch leicht verletzt wurde.

Wegen Sturmtief "Joachim": Tollwood gesperrt

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Rund 35 Einsätze bescherte das „Joachim“ der Münchner Feuerwehr in der Nacht auf Samstag. Häufig handelte es sich bei den Einsätzen um umgestürzte Bauzäune, lose Plakate, Äste auf Gehwege und einige wenige entwurzelte Bäume. Im Münchner Stadtgebiet war es für die Feuerwehr ein ruhiger Verlauf.

Sturmtief "Joachim" wütet über Deutschland - Bilder

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Wie vorhergesagt hatte das Unwetter den Süden Bayerns in den frühen Abendstunden erreicht. Es sorgte bei der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium Oberbayern Süd in wenigen Stunden für etwa 200 Einsätze.

Das Orkantief zog in südöstlicher Richtung über den Süden Deutschlands und sorgte mit Sturmböen, Starkregen und zum Teil auch Schneefällen dafür, dass die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun bekamen.

Etwa 50 Mal blockierten umgestürzte Bäume die Strassen. Verkehrszeichen, Baugerüste und Zäune wurden wiederholt umgeweht und beschädigten vereinzelt auch Fahrzeuge. Es kam deshalb zwischen Garmisch-Partenkirchen und Freilassing teils zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die meisten Christkindlmärkte mussten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. In der Mühldorfer Brückenstrasse fiel ein umstürzender Maibaum auf einen geparkten Pkw, verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In der Rosenheimer Innenstadt fielen Dachziegel von einem Geschäftsgebäude auf die Fahrbahn, in Burghausen Teile einer Solaranlage von einem Dach. Auch in diesen Fällen wurde niemand verletzt. In Traunstein wurde die Weihnachtsbeleuchtung von den Sturmböen heruntergerissen.

Nachdem sich die Unwetterlage gegen 21.00 Uhr beruhigte, ging auch die Zahl der Notrufe in der Einsatzzentrale spürbar zurück.

lby/fro

Rubriklistenbild: © dpa

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