Brexit steht: EU-Parlament stimmt Vertrag zu - Ex-Botschafter warnt kurz vor Austritt eindringlich

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Orleansplatz-Überwachung überflüssig?

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Der Orleansplatz von oben

Werden die Überwachungskameras, die im April 2007 am Orleansplatz angebracht wurden, bald wieder abmontiert? Das fordern Münchner Politiker.

Hintergrund ist ein Bericht der Polizei, wonach die Straftaten dort in der ersten Jahreshälfte 2008 um 40 Prozent gesunken sind: Ladendiebstähle um 34,5, Rauschgiftverstöße um 73,1 und Gewaltdelikte gar um 100 Prozent.

„Die Überwachung ist nicht mehr nötig“, so die BA-Vorsitzende Adelheid Dietz-Will (SPD). Die Rathaus-Grüne Lydia Dietrich betont, die Süchtigen lösten sich damit nicht in Luft auf. Die Polizei kontert: „Ein bewährtes Konzept abzuschaffen, bloß weil es funktioniert, wäre kurzsichtig.“ Sie hält die Kameras wegen der Möglichkeit, rasch zu reagieren, auch präventiv für „weitherhin unverzichtbar“.

Diesen Samstag greift die Künstlergruppe Urbanauten das Thema auf: Von 11.03 bis 14.51 Uhr filmen sie den Platz mit eigenen Überwachungskameras. Über Funklautsprecher sprechen sie (imaginäre) Passanten an. Dabei fordern sie etwa einen Münchner auf, die Zeitung aus dem Kasten auch bitte zu bezahlen oder einen Hund, sein Bein woanders zu heben.

Quelle: tz

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