Otti Fischer bedauert "Aussetzer"

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Ottfried Fischer

München - Ottfried Fischer bedauert sehr, dass er am Montag nicht als Zeuge auftreten konnte. Sein "Aussetzer" sei nur mit der außergewöhnlichen psychischen Belastung durch den Prozess erklärbar, sagt seine Managerin Regina Weber.

Die Ärzte des 57-jährigen Schauspielers diagnostizierten bei ihm ein Schlaf-Apnoe-Syndrom. Bei kranken Menschen wie bei dem an Parkinson erkrankten Otti Fischer kann dies zu bedrohlichen Situationen führen. „Die Schlafstörungen hat Herr Fischer im Normalfall sehr gut im Griff“, teilte Regina Weber auf Anfrage der tz mit. „Weder normale Tagesabläufe noch Kabarett- und Fernsehauftritte waren und sind davon betroffen.“

Der Prozess jedoch, in dem er um seine persönliche Ehre und letztlich auch um seine berufliche Existenz kämpft, strapaziert ihn sehr. Wie berichtet, hatten zwei Prostituierte heimlich ein Video mit sexuellen Handlungen gedreht, um ihn finanziell unter Druck zu setzten. Einer der Mittäter, Mike P. (38), verkaufte den Schmuddelstreifen an Bild. Ein Reakteur dieses Blattes ist angeklagt, mit diesem Hintergrundwissen dem TV-Star (Pfarrer Braun) ein Interview abgenötigt zu ­haben, Oberstaatsanwalt Kai Gräber sieht den Fall inzwischen sogar als Erpressung. Der Prozess wird am 13. April fortgesetzt. Fischer muss noch in den Zeugenstand.

tz

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