P1-Gäste sollten dieses Trio kennen

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Emily Jakob, Mirko Radulovic und Katharina Uhr sind die neuen P1-Mitarbeiter. Wer in den Nobel-Club will, sollte sie kennen.

München - Kennen Sie Katharina, Mirko oder Emily? Nicht? Schlecht! Zumindest wenn Sie künftig zu den Auserwählten gehören wollen, die im neuen P1 abfeiern.

Die drei sind in der Nobel-Diskothek im offiziellen Jargon die „New Faces“, die von der Eingangstüre über die Reservierung bis zum Service über den Club wachen und nur dem Geschäftsführer Radoslav Pavlov verantwortlich sind.

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„Stammgäste gibt es erst mal nicht mehr“, sagt Katharina Uhr selbstbewusst. Bumm! Die 29-Jährige soll die Zusammensetzung der Gäste ganz neu angehen, „die Karten werden neu gemischt“ hat P1-Gesellschafter Franz Rauch als Devise ausgegeben. Die neue Türsteherin kennt das alte Stamm-Klientel kaum, weil sie selbst nicht dazu gehörte. „Es war nicht unbedingt mein Musik-Geschmack, und auch die Gäste lagen mir nicht so.“ Stattdessen sorgte sie für die richtige Mischung der Party-Reihe Yum Yum um DJ Chrome und erkannte, „dass eine Frau an der Türe schon eher deeskalierend wirkt.“ Trotzdem hat sie in den letzten Jahren so ziemlich alles gehört, was abgelehnte Gäste im sprachlichen Repertoire haben, „es wurde nach mir getreten und gespuckt, mich kann daher nichts mehr schrecken.“

Für’s Grobe hat die zierliche Katharina dennoch zwei schwere Jungs an der Seite, Les und Alex. Was des einen Leid, könnte des anderen Freude sein. Weil nun auch Nachtschwärmer die Chance auf Einlass haben, die früher nicht im P1 feierten, sondern in anderen angesagten Clubs. Modische NoGos soll es nicht geben,( „klar, es muss irgendwie gut aussehen“), wichtiger ist ihr das Auftreten: „Arroganz mag ich nicht, und wer meint, er muss rein, weil er den Michael Käfer (Gesellschafter des P1, Anm. d. Red.) kennt, hat gar keine Chance bei mir.“

Die beiden anderen „New Faces“ sind nicht unbedingt welche im P1: Emily Jakob ist bereits seit vier Jahren für die Diskothek tätig und nun verantwortlich für Reservierungen und Guest Relation. Wer einen der gut zehn Tische buchen möchte, kann das nur noch über sie, „und da haben nur Gäste eine Chance, die ich kenne.“ Früher konnten sich Stammgäste auch an den Bar-Keeper ihres Vertrauens wenden, das ist nun vorbei.

Für den Service ist Mirko Radulovic zuständig, er schult die neuen und alten Bar-Keeper. „Wir sind dabei, neue Standards festzulegen, der Service am Gast muss besser und ihm zugleich mehr Wertschätzung entgegen gebracht werden.“ Dazu gehört nun auch ein Shuttle-Service in der Luxus-Limousine; Wer will, kann sein Auto über Nacht künftig aber auch waschen oder nach Hause fahren lassen. Ein bisserl nervös seien sie schon, meinen die „New Faces“, „aber wir freuen und ungeheuer drauf, wenn es nächste Woche endlich los geht“. Besser man kennt sie. Oder geht in einen der gut 130 anderen Nachtclubs in München.

partygaenger mit Thomas Oßwald

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