Paar versucht Rentnerin zu bestehlen

Dreiste Masche - aber es hat nicht geklappt!

Harlaching - Mit einer vermeintlich besonders ausgeklügelten Masche hat ein Paar versucht, eine Rentnerin in Harlaching zu bestehlen. Doch der Plan hat nur zum Teil funktioniert.

Auf diese Idee muss man erst einmal kommen: Indem sie vorgaben, ein sicheres Versteck für ihr eigenes Geld zu suchen, versuchten ein Mann und eine Frau am Mittwoch in Harlaching, eine Rentnerin zu bestehlen. Das teilt die Polizei mit.

Gegen 15.30 sprachen die beiden die 89-Jährige auf der Straße an. Sie war am Mangfallplatz unterwegs. Zunächst wollte der Mann von der Rentnerin wissen, wie es ihrem Sohn gehe. Dann verwickelte er sie in ein Gespräch - und versuchte dabei herauszufinden, wo sie zu Hause ihr Bargeld aufbewahrt. Denn, behauptete der Mann: Er habe gerade 10.000 Euro abgehoben und sei dringend auf der Suche nach einem geeigneten Versteck. Die Rentnerin verriet nichts, das Paar ging. Aber los war die Frau die potenziellen Betrüger damit noch nicht.

Rund eine Stunde später klingelte das Paar an der Wohnungstür der alten Frau. Diese ließ sie herein. Während der Mann das Gespräch wieder auf des Geldversteck lenkte und sich erkundigte, wo der Schmuck liegt, inspizierte die Frau die anderen Räume der Wohnung. Die Rentnerin zeigte einen Becher, in dem ein Geldschein lag. Doch das Paar hatte offenbar schon beschlossen, dass es dort nicht genug zu holen gab. Sie verließen die Wohnung. Soweit derzeit bekannt, haben sie nichts gestohlen.

Die Polizei sucht jetzt nach dem dreisten Paar: Die Frau soll ungefähr 55 jahre alt, dick und rund 1,60 Meter groß sein. Sie habe dunkle Haare und einen ausländischen Akzent. Den Mann beschreibt die Rentnerin als rund 45-jährig, schlank, rund 1,70 Meter groß, mit gerötetem Gesicht und dunklen, kurzen Haaren. Er soll bayerisch sprechen.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere Personen die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Naupliastraße gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2 91 00, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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