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„Seltsames Knistern“ reißt Münchner aus dem Bett: Haus brennt plötzlich lichterloh - Bewohner in Notunterkünften

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Von: Lukas Schierlinger

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Nach einem Dachstuhlbrand in München sind zahlreiche Menschen derzeit in Notunterkünften untergebracht. Die Polizei ermittelt.

München - Wegen eines Dachstuhlbrands in Obermenzing* haben Bewohnerinnen und Bewohner in der Nacht auf Donnerstag (14. Oktober) ihr Mehrfamilienhaus verlassen müssen. „Glücklicherweise ist niemand verletzt worden“, erklärte die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Hausbrand in München: „Seltsames Knistern“ weckt Bewohner mitten in der Nacht

Einige der schlafenden Bewohner waren von einem „seltsamen Knistern“ geweckt worden. Kurz darauf stellten sie fest, dass das Dach ihres Hauses brennt. Sie informierten umgehend alle Nachbarn und flüchteten mit ihnen aus dem Gebäude. Schon wenig später gingen mehrere Anrufe bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr ein.

Bei der Ankunft der Feuerwehr waren bereits 26 von 27 Bewohnern aus dem Mehrfamilienhaus geflüchtet. Ein 83-Jähriger benötigte noch Unterstützung durch Einsatzkräfte. Der Dachstuhl brannte über die komplette Länge von 25 Metern.

Brand in Obermenzing
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Dachstuhlbrand in Obermenzing. © Thomas Gaulke

München: Hausbewohner flüchten nach Brand - einige jetzt in Notunterkünften

„Sofort wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet und weitere Kräfte alarmiert. Um 4.50 Uhr war das Feuer mithilfe von zwei Drehleitern, die den Brand mit Wenderohren löschten, sowie zwei weiteren C-Rohren im Innenangriff nahezu gelöscht“, heißt es in der Pressemitteilung zum Einsatz.

Da das Gebäude bis auf Weiteres unbewohnbar bleibt, mussten 16 Bewohner in Notunterkünfte gebracht werden. Alle weiteren kamen bei Verwandten und Bekannten unter.

Brandursache bislang unklar

Um weiteren Schaden abzuwenden, schalteten die Stadtwerke das Gebäude stromlos. Da die Statik des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurde, zog der Einsatzleiter die Lokalbaukommission sowie das Technische Hilfswerk zur statischen Bewertung und Abstützung hinzu. „Um das Haus vor Witterungseinflüssen zu schützen, wird ein Notdach in Form einer Folie angebracht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstagmittag an“, informieren die Einsatzkräfte.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens sowie die Brandursache sind laut Feuerwehr* bislang unbekannt, die Polizei ermittelt. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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