Gartenhütte in Flammen

Feueralarm bei Moschee: Es war Brandstiftung

München - Ein Feueralarm bei der Pasinger Moschee lässt nichts Gutes vermuten. Eine Gartenhütte stand in Flammen. Jetzt hat die Polizei neue Erkenntnisse - es war offenbar Brandstiftung.

Der Alarm ging am Mittwoch gegen 4.30 Uhr bei der Polizei ein. Ein Gartenhaus auf dem Grundstück der Pasinger Moschee brannte - nur wenige Meter vom Hauptgebäude entfernt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei ist das Feuer durch einen Brandsatz ausgelöst worden. Der Brandsatz bestand aus kleinen Holzstücken. Unbekannte Täter hatten ihn auf einem Vorsprung der Seitenwand des Gartenhauses platziert und angezündet. Die aus Holz bestehende Seitenwand fing daraufhin Feuer.

Imam löschte den Brand

Durch die Flammen entstand ein Brandloch auf der Rückseite des Gartenhauses. Das Feuer brannte sich bis ins Innere der Hütte durch. Laut Polizei stellte der Imam der angrenzenden Moschee das Feuer fest. Er verständigte die Feuerwehr und begann mit eigenen Löschversuchen. Dadurch erstickten die Flammen, ein Übergreifen des Feuers auf das ganze Gartenhaus und auf das rund 1,5 Meter entfernte Gebäude der Moschee konnte laut Polizei so vermieden werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf der Polizei

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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