Mutwillige Brandstiftung

Gymnasium öffnet nach verheerendem Feuer wieder - noch immer Schäden

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Insgesamt 70 Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Flammen zu löschen.

Drei Wochen nach dem Brand in einem Münchner Gymnasium sind immer noch nicht alle Schäden beseitigt. Trotzdem soll der Unterricht am Montag wieder beginnen

München - Rund drei Wochen nach dem Feuer im Münchner Bertolt-Brecht-Gymnasium kann es nun wieder weitergehen. Eine Fachfirma reinigte in den Weihnachtsferien das Gebäude und das Mobiliar. An die 50 Mitarbeiter seien im Einsatz gewesen, teilte das städtische Bildungsreferat am Freitag mit, um die verrußten und verrauchten Räume wieder herzurichten. Diese könnten laut Stadt für den Unterricht wieder „unbedenklich genutzt werden“.

Am stärksten hatte der Brand am 21. Dezember das Foyer, die Aula und die Mensa beschädigt. Die betroffenen Gebäudeteile seien noch immer außer Betrieb und sollen nach Angaben des Bildungsreferats in den nächsten Wochen saniert werden. Das Foyer und die Fassade der Schule seien aber so stark beschädigt, dass die Sanierung noch mehrere Monate dauern werde. Insgesamt schätzte die Polizei den Schaden auf 100 000 Euro. Unbekannte hatten ersten Ermittlungen zufolge einen Windfang der städtischen Mädchenschule in Brand gesetzt.

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dpa/mm

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