Fußgängerübergang fehlt

BA fordert Mittelstreifen für die Sicherheit

Eine mögliche Lösung: Die Simulation zeigt die Kaflerstraße mit der diskutierten Mittelinsel.

Pasinger Lokalpolitiker regen einen Umbau der Kaflerstraße an, denn an der neuen, breiten Busstrasse fehlt ein Fußgängerübergang zu den Bushaltestellen. 

München - Die Kaflerstraße vor dem Pasinger Bahnhof ist dem örtlichen Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing schon lange ein Dorn im Auge. Der Grund: Die neue, sehr breit angelegte Busstraße hat im Bereich der Haltestellen keinen Übergang. Das führe dazu, dass dort täglich tausende Menschen „völlig unkoordiniert“ die Straße überquerten. Das sei trotz der verkehrsberuhigten Tempo-20-Zone extrem gefährlich, heißt es.

„Die zentralen Bushaltestellen an der Kaflerstraße sind ein wichtiger Umsteigeknoten, nicht nur zur S-Bahn, sondern auch zwischen den verschiedenen Buslinien“, erläutert BA-Mitglied Sven Wackermann (CSU). Ein zwei Meter breiter Mittelstreifen soll nun dieses Problem lösen, schlagen die BA-Fraktionen in einem gemeinsamen Antrag vor.

Da ein in der ursprünglichen Planung des Baureferats enthaltener Überweg nicht realisiert worden sei, kritisierte der BA, müsse deshalb ein anderer Weg gefunden werden, um das Überqueren der breiten Straße zu erleichtern, bei der die außenliegenden Bussteige durch eine riesige, 15 Meter breite und fast 140 Meter lange Asphaltfläche voneinander getrennt seien. Ein begehbarer Mittelstreifen, der im Idealfall auch mit Bäumen bepflanzt werden könnte, könnte eine Lösung für das Problem sein und das Umsteigen sicherer machen, glaubt der BA. Diese Lösung werde in zahlreichen Städten als bauliches Element angewandt, um „ungebündelte Querungen zu erleichtern, Fahrgeschwindigkeiten zu dämpfen und eine gestalterische Aufwertung des Straßenraums zu erzielen“, heißt es in der Begründung.

Der Vorschlag soll noch einmal im Unterausschuss Planung ausführlich diskutiert werden.

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