Westbad

Kleine Heldin: Mädchen (6) rettet ältere Schwester vor dem Ertrinken

Ein sechs Jahre altes Mädchen ist am Dienstag zur kleinen Heldin geworden. Sie fand ihre Schwester mit dem Kopf nach unten im Westbad treibend - und reagierte genau richtig.

München - Am Dienstag hat sich im Westbad fast ein Drama ereignet - fast, denn durch das beherzte Eingreifen einer Sechsjährigen konnte schlimmeres verhindert werden. 

Das Mädchen hat nämlich ihre Schwester vor dem Ertrinken gerettet. Die drei Jahre ältere Schwester des Mädchens befand sich im Schwimmbecken. Vom Beckenrand aus bemerkte das jüngere Geschwisterchen, die auf einmal mit dem Kopf unter Wasser treibende Schwester und holte sofort Hilfe. Als das neun Jahre alte Kind aus dem Wasser gerettet wurde, war es bewusstlos. Sie wurde in die stabile Seitenlage gebracht. Bei Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes, war das Kind bereits wieder ansprechbar. Bis zum Eintreffen des Notarztes, übernahm die Besatzung eines Rettungswagens des Roten Kreuzes die Versorgung des Mädchens. Anschließend wurde sie durch die Notarztbesatzung der Berufsfeuerwehr in eine Münchner Kinderklinik zur weiteren Abklärung transportiert. Dem schnellen Handeln der sechsjährigen Schwester ist es zu verdanken, dass es zu keinem schlimmeren Ausgang gekommen ist. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Schlaf Marcus

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Arnulfsteg kostet 26 Millionen Euro -Stammstrecke muss gesperrt werden  
Arnulfsteg kostet 26 Millionen Euro -Stammstrecke muss gesperrt werden  
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.