Unfall in Pasing

VW kollidiert mit Linienbus: Zeuge gesucht

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Der Unfall ereignete sich auf Höhe der Bahnunterführung in der Bodenseestraße.

München - Ein schwerer Unfall in Pasing hat am Samstag großes Leid über eine Familie gebracht, als ein VW-Bus mit einem Omnibus zusammenprallte.

Um 21.25 Uhr waren eine türkische Mutter (45) und ihr Sohn (17) in einem VW-Transporter (T4) auf der Bodenseestraße unterwegs. Die Frau saß am Steuer. In der Rechtskurve vor der Bahnunterführung verlor sie plötzlich auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle. Der Transporter geriet ins Schleudern, drehte sich um 90 Grad und geriet auf die Gegenfahrbahn – genau vor einen Linienbus, dessen Fahrer trotz Vollbremsung den Zusammenstoß in die Beifahrerseite des VW nicht mehr verhindern konnte.

Der 17-Jährige erlitt dabei schwerste Hirnblutungen. Er wurde unter Notarztbegleitung in einem Hubschrauber der Polizei in die Klinik geflogen. Auch am Sonntag schwebte er noch in akuter Lebensgefahr. Seine Mutter liegt ebenfalls mit einer Hirnblutung und zahllosen Prellungen im Krankenhaus. Sie ist jedoch außer Lebensgefahr. Die Businsassen – der Fahrer (31) sowie ein Fahrgast – kamen mit dem Schrecken davon.

Die Spuren an der gesprungenen Frontscheibe des T4 lassen vermuten, dass beide Insassen möglicherweise nicht angeschnallt waren. Die Ermittlungen dazu dauern aber noch an.

dop

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