Reanimation auf dem Gehweg

Dramatische Szenen in München: Frau bricht zusammen - Passantin reagieren blitzschnell

Eine Krankenschwester aus Regensburg rettete in einer 80-jährigen Münchnerin das Leben.
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Eine Krankenschwester aus Regensburg rettete einer 80-jährigen Münchnerin das Leben. (Symbolbild)

Das schnelle und beherzte Eingreifen einer 42-Jährigen aus Regensburg hat wohl einer Münchnerin das Leben gerettet. Sie war zuvor vor einer Gaststätte zusammengebrochen.

München - Glück im Unglück hatte eine 80-jährige Münchnerin am Sonntagmittag. Sie war mit ihrem Mann in Pasing in der Planegger Straße unterwegs, als es ihr plötzlich immer schlechter ging. Eine Krankenschwester aus Regensburg erkannte sofort den Ernst der Lage und kam der Münchnerin zur Hilfe.

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München: Kreislauf und Atmung einer Seniorin setzen aus - Krankenschwester eilt zur Hilfe

Gegen 12.35 Uhr bekam die 80-Jährige, die mit ihrem Mann vor einer Gaststätte in der Planegger Straße im Münchner Westen stand, einen Schwächeanfall. Nicht weit entfernt befand sich nach Angaben der Münchner Feuerwehr auch die 42-jährige Krankenschwester aus Regensburg. Sie erkannte sofort, dass mit der älteren Dame ernsthaft etwas nicht stimmte. Zum Glück für die Seniorin ist die Regensburgerin ausgebildete Reanimationstrainerin. Ihr Wissen musste sie auch gleich in die Praxis umsetzen. Als sie zu dem Pärchen kam - der Ehemann der Rentnerin versuchte, sich zunächst selbst um seine Frau zu kümmern - verschlechterte sich ihr Zustand rapide.

Die Atmung und der Kreislauf der 80-Jährigen setzten aus. Bevor sie mit der Herzdruckmassage begann, wurde noch ein Notruf abgegeben. Nach wenigen Minuten trafen die Rettungskräfte ein und übernahmen die Patientin. Ihnen gelang es, den Kreislauf der Seniorin zu stabilisieren, heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr. Als sie in den Krankenwagen geschoben wurde, konnte die Frau schon wieder selbstständig atmen und war ansprechbar. Sie wurde umgehend in ein Münchner Klinikum gebracht.

Münchner Feuerwehr lobt Lebensretterin

Die Münchner Feuerwehr war anschließend voll des Lobes für die 42-Jährige. „Vermutlich - ein Wort, das in Pressemeldungen einer Behörde eigentlich nicht vorkommen sollte - hat die Krankenschwester mit ihrem Handeln einer 80-jährigen Frau das Leben gerettet“, heißt es in der Pressemitteilung. Und die Krankenschwester habe alles richtig gemacht. Mit jeder verstrichenen Minute ohne Herzdruckmassage würden die Überlebenschancen eines Menschen um zehn Prozent sinken, heißt es weiter. (tel)

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