75 km/h zu schnell unterwegs

Münchner Mercedes-Raser (19) verliert fast die Kontrolle - dann kommt ihm ein Rettungswagen entgegen

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Münchner Mercedes-Raser (19) verliert fast die Kontrolle. (Symbolbild)

Ein Mercedes-Fahrer (19) ist durch München gerast. Dabei verlor er fast die Kontrolle - bis ihm ein Rettungswagen entgegenkam.

  • Ein Mercedes-Raser hat in München für Aufregung gesorgt.
  • Der 19-Jährige war innerorts mit knapp 125 km/h unterwegs - 75 km/h zu viel.
  • Erst ein Rettungswagen mit Blaulicht brachte ihn zur Vernunft.

München - Am Mittwoch, 08.04.2020, gegen 21:50 Uhr, stellten zivile Beamte der Münchner Verkehrspolizei im Rahmen ihrer Streifentätigkeit einen Pkw-Fahrer fest, der offensichtlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Die Beamten, deren ziviles Fahrzeug mit einem Videomesssystem ausgerüstet war, folgten dem Mercedes-Fahrer auf der Landsberger Straße stadtauswärts. Das Messsystem ermittelte eine Nachfahrgeschwindigkeit von bis zu 125 km/h. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich der Landsberger Straße beträgt 50 km/h.

München: 75 km/h zu schnell - Mercedes-Raser (19) nicht zu stoppen

Da der 19-jährige Fahrer mit Wohnsitz in München sein Fahrzeug sehr stark beschleunigte, verlor er kurzzeitig die Kontrolle über den Mercedes. Dabei bracht das Heck aus und das Fahrzeug schlingerte. Erst als sich ein entgegenkommendes Rettungsfahrzeug mit Blaulicht näherte, bremste der junge Verkehrsteilnehmer sein Auto schlagartig ab. Er konnte angehalten und kontrolliert werden.

München: Mercedes-Raser (19) drohen gleich mehrere Strafen 

Der 19-Jährige muss nun mit einer Geldbuße von 320 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Da er erst seit kurzem seinen Führerschein besitzt, ist davon auszugehen, dass er an einer Nachschulung teilnehmen muss und sich die Probezeit verlängert.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt. Für erstaunte Polizisten sorgte ein 19-jähriger Raser, der mit dem Mercedes seiner Eltern unterwegs war.

Lesen Sie auch: Seit mehr als zwei Wochen gilt in München eine Ausgangsbeschränkung. Nicht allen gelingt es, sich an die Regeln zu halten.

Am Pfingstwochenende ging der Polizei in München gleich mehrere Raser ins Netz. Die Schnellsten von ihnen fuhren innerorts bis zu 160 Stundenkilometer. 

Der Polizei ist in München ein erfolgreicher Schlag gegen die Autoposer-Szene gelungen. Knapp 250 Raser wurden erwischt.

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