Geständnis nach belastenden Beweisen

Polizist beim Filmen von Kindern in der Umkleide erwischt - Ermittlungen fördern Schreckliches zu Tage 

Ein Polizist wurde im Oktober 2017 dabei erwischt, wie er in einem Hallenbad eine Frau und ihre beiden Kinder in der Umkleidekabine filmte. Nach Ermittlungen des LKA gestand er noch schlimmere Taten.

München - Ein 42-jähriger Polizeibeamte war Anfang Oktober 2017 dabei erwischt worden, wie er in einem Hallenbad in München eine 41-jährige Schweizerin mit ihren beiden Töchtern im Alter von 6 und 10 Jahren in einer Umkleidekabine filmte

Nachdem der alarmierte Bademeister die Polizei informierte, wurde der 42-Jährige festgenommen und unverzüglich vom Polizeidienst suspendiert. Das Bayerische Landeskriminalamt hat daraufhin die Ermittlungen zunächst wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen aufgenommen. 

Durch weitere umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I und des Bayerischen Landeskriminalamtes erhärtete sich der Verdacht, dass der mittlerweile 43-jährige Polizeibeamte Kinderpornographie selbst hergestellt und sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen haben soll. 

Dazu legte er am Dienstag, den 03.07.2018, ein umfangreiches Geständnis ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht am Mittwoch, den 04.07.2018, Haftbefehl. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Felix Kästle

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