Türkisch-Islamische Gemeinde

Nach Moschee-Brand: Belohnung erhöht auf 10.000 Euro

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Moschee in Pasing: Ein Unbekannter hat einen Brandanschlag auf das Gartenhaus verübt. Die türkisch-islamische Gemeinde will nun 10.000 Euro Belohnung für Hinweise zahlen.

München - Auf 10.000 Euro will die Türkisch-Islamische Gemeinde München-Pasing die Belohnung für Hinweise nach dem Brandanschlag erhöhen. 2000 Euro hatte das Landeskriminalamt bereits ausgelobt.

„Wir wollen dadurch die Motivation in der Bevölkerung, Hinweise zu geben, erhöhen“, sagt Aykan Inan, der der Islamischen Religionsgemeinschaft Ditib in Südbayern vorsteht. Am Montag wollen Vertreter der muslimischen Gemeinde zusammen mit der Polizei über die Erhöhung der Belohnung sowie den aktuellen Stand der Ermittlungen informieren. Der zunächst gestern geplante Termin war überraschend abgesagt worden. 

Wie berichtet, war am 24. Juni gegen 4.30 ein Feuer auf dem Gelände der Moschee an der Planegger Straße ausgebrochen. Laut Polizei sei ein mit Grillanzünder und Holzstücken präparierter Waschmittelkarton neben dem Gartenhaus, das neben der Moschee steht, abgestellt und angezündet worden. Dabei sei eine Außenwand des Holzschuppens in Brand geraten. Wenige Tage später bekundeten rund 140 Bürger mit einer Menschenkette vor der Moschee ihre Solidarität gegenüber den muslimischen Gläubigen. Daran hatten sich unter anderem auch der Vorsitzende des Bezirksausschusses Pasing- Obermenzing, Romanus Scholz (Grüne), die SPDStadträtin Constanze Söllner- Schaar und die Vorsitzende des Münchner Ausländerbeirats, Nühket Kivran, beteiligt. 

mwh

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