Gegen geplanten Abriss

Pasinger kämpfen um ihren Postsaal 

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München - Wo derzeit noch das Hotel zur Post steht, sollen Wohnungen entstehen. Stadtteilpolitiker kämpfen aber um den einzigen großen Veranstaltungssaal im Viertel. 

Noch will sich die Pasinger SPD nicht geschlagen geben, was den geplanten Abriss des Postsaals betrifft. Die Eigentümerin, die zur Doblinger Gruppe gehö- renden Monachia GmbH, will dort laut Information des Kulturreferats Wohnungen errichten. 

„Pasing braucht unbedingt einen Veranstaltungssaal dieser Größe“, heißt es nun in einer Erklärung der Stadtteilpolitiker. Mit rund 350 Sitzplätzen sei der zum „Hotel zur Post“ gehörende Saal in der Bodenseestraße 4a einzigartig im Stadtteil. Viele Vereine und Organisationen nutzten den zentral in Nähe des Pasinger Marienplatzes gelegenen Veranstaltungsraum seit Jahrzehnten für Feiern und Versammlungen. Werde er abgerissen, seien auch die wichtigen Durchgangswege im Pasinger Zentrum von der Gleichmann- zur Spiegel- und Bachbauernstraße sowie zum Pasinger Marienplatz gefährdet. Möglichst rasch wolle man deshalb mit der Eigentümerin, dem Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und dem Kulturreferat ins Gespräch kommen, so die SPD. Man appelliere dabei an die Sozialverantwortung des Eigentums, heißt es. 

mwh

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