Pläne der Stadt

Pasinger Viktualienmarkt: Anwohner und Händler für Sanierung

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Variante zwei für den Markt.

München - Die Hallen, die für den mehr als 100 Jahre alten Pasinger Viktualienmarkt im November 1937 an der Bäckerstraße aufgestellt worden waren, müssen dringend saniert werden. Anwohner und Händler sind für die Pläne der Stadt.

Die Standl genügen den Hygienestandards nicht mehr. Darin waren sich auch die rund 60 Anwohner und Händler einig, die der Einladung des Kommunalreferats zum Workshop ins Pasinger Rathaus gefolgt waren.

Mehr Fläche für die Standl

Heimelig, aber wenig luftig: Der Pasinger Viktualienmarkt.

Favorisiert wurde dabei eine Mischform aus den ersten beiden Varianten, die das Architekturbüro Bogevischs als Ergebnis einer Machbarkeitsstudie nun auch den Pasingern vorstellte. Für den derzeit etwa 714 Quadratmeter großen Platz, den in der Mitte das „Brunnenbuberl“ des Pasinger Künstlers Hans Osel schmückt, schlagen die Planer einen Neubau vor. Dieser lehnt sich an den Grundriss der alten Hallen an. Die Gebäude werde entweder breiter (Variante 1) oder um ein Obergeschoss ergänzt (Variante 2). In beiden Fällen stünde eine rund 27 Prozent größere Fläche zur Verfügung, hieß es.

Areal soll luftiger werden

Einig waren sich die Bürger darin, dass auf dem stets gut besuchten Markt grundsätzlich „mehr Luft“ geschaffen werden müsse. Manche hielten einen dritten Zugang für notwendig, andere schlugen vier Eingänge von allen Seiten vor. Eine attraktivere Gestaltung nach Süden Richtung Rathaus hin wünschten sich andere. Während sich manch einer zusätzlich noch ein Café oder einen kleinen Biergarten vorstellen konnte, war das für andere Bürger gar kein Thema. Man werde auf jeden Fall die unterschiedlichen Wünsche und Anregungen auswerten, lautete das Fazit des Kommunalreferats.

Ergebnis gibt's erst im Januar

Das Ergebnis soll im Januar 2016 dem Stadtrat vorgelegt werden. Fest stehe aber schon, dass man für die Händler während der Sanierung, die vermutlich frühestens 2018 starten könne, eine Übergangslösung entwickeln wolle. So müssten die Pasinger nicht auf ihren Viktualienmarkt verzichten.  

mwh

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