Mutter bittet: Lasst doch die Kinder baden!

Plansch-Verbot: Ärger um Brunnen an Pasing Arcaden

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Kinder lieben den Brunnen an den Pasing Arcaden

München - Der vor zwei Jahren eröffnete Brunnen vor den Pasing Arcaden lädt förmlich zum Planschen ein. Ein neues Hinweisschild verbietet das nun ebenso, wie das Sonnenbaden.

Die größte Gaudi ist, nicht von einer plötzlich spritzenden Wasserfontäne erwischt zu werden: Pitschpatschnass tapsen und rennen dutzende Kinder durch den Brunnen zwischen den Arcadengebäuden in Pasing. Doch dürfen sie das? Ein neues Hinweisschild verbietet das Planschen im Brunnen, ebenso wie das Sonnenbaden auf dem Platz.

„Der Springbrunnen ist so angelegt, dass sich Kinder dort erfrischen. Doch jetzt erklären Aufseher in Anzug und Krawatte, dass das hier kein Freibadbetrieb sei“, sagt Heike Steiner (37), die mit Marlene (3) und Romy (sieben Monate) gerne zum Planschen und Eisessen herkommt.

Heike Steiner mit Marlene (3) und Romy (sieben Monate): Die Kleinen pritscheln gern am Brunnen.

Doch Arcaden-Managerin Nathalie Lohaus will schon beobachtet haben, dass sich Münchner mit Duschgel hier gewaschen oder im Bikini vor das Einkaufscenter gelegt haben. „Sie kommen hierher, statt ins Freibad zu gehen. Wir sind aber ein öffentlicher Platz, da fühlen sich weder die Kunden, noch die Sonnenbadenden auf dem Handtuch wohl“, sagt Lohaus. Der vor zwei Jahren eröffnete Brunnen soll auch weiter von Kindern als Erfrischungsspaß genutzt werden – nur die Regeln sind jetzt strenger, auch, um die Kinder vor Verletzungen zu schützen. „Hunderte nutzen täglich den Brunnen und wenn sich jeder an die Regeln hält, haben alle ihre Freude daran“, sagt Lohaus.

Jasmin Menrad

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