Diebstahl im eigenen Garten

Polizei kommt tierischem Langfinger auf die Spur

München - Schmuckdiebstähle aufzuklären - für die Münchner Polizei gehört das zum Alltag. Diesmal führten die Ermittlungen allerdings zu einem besonders tierischen Täter.

Vor einem rätselhaften Fall stand die Münchner Polizei am Dienstagabend: Auf Streife durch Pasing wurden die Beamten von einer 45-Jährigen angesprochen. Ihr wertvoller Ring sei gestohlen worden - und das aus ihrem eigenen Garten.

Die Frau habe ihn nur kurz abgelegt, schilderte sie den Polizisten die Tat. Zusammen mit ihrem Mann habe sie den ganzen Garten bereits abgesucht - doch von dem Ring fehle jede Spur. Die Beamten standen vor einem Rätsel und begannen sofort mit den Ermittlungen. Da man von der Straße aus gut in den Garten hineinsehen kann, gingen sie zunächst von einem Gelegenheitsdieb aus, der kurzentschlossen über den Zaun stieg und den Ring vom Tisch entwendete.

Einer spontanen Intuition folgend, suchten die Polizisten noch die Nachbargrundstücke ab. Und tatsächlich: Unter einem Baum bei den Nachbarn lag der Ring im hohen Gras. Ein Blick in die Baumkrone lieferte dann den entscheidenden Hinweise auf den Täter: Ein Elster-Nest. 

Die diebischen Bewohner waren zu dem Zeitpunkt zwar bereits ausgeflogen, konnten aber von den Beamten zweifelsfrei als Täter identifiziert werden. Nach Aussage der Einsatzkräfte seien die Bewohner des Nestes bislang noch nicht verhört worden.

vf

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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