Bei einer praktischen Übungsstunde

Polizeikontrolle: Böse Überraschung für Fahrlehrer

München - Eine Zivilstreife der Polizei hat ein Fahrschulauto in Pasing kontrolliert, am Steuer saß ein Fahrschüler (20) aus Neuried. Er musste auch gleich ein Geständnis ablegen. 

Wie die Polizei berichtet, fand die Kontrolle am Mittwochmorgen an der Planegger Straße in München statt. Die Zivil-Beamten stoppten das Fahrschulauto, in dem sich ein 20-jähriger Fahrschüler aus Neuried und sein Fahrlehrer befanden. Die beiden waren gerade zu einer Übungsstunde unterwegs.

Der Fahrschüler sah es wohl als besser an, gleich mit der Wahrheit herauszukommen: Er sagte den Polizisten, dass er am Vorabend einen Joint geraucht hätte und willigte in einen freiwilligen Drogentest ein. 

Dieser ergab, dass sich noch Wirkstoffe im Körper des Fahrschülers befanden. Daraufhin wurde die Ausbildungsstunde beendet und der Fahrschüler musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Fahrlehrer hat den vorangegangenen Marihuana-Konsum seines Schülers laut Polizei nicht bemerkt. 

Er wurde bezüglich auffälligen Fahrschülern sensibilisiert. Abschließend gab der Fahrschüler an, dass er noch eine Restmenge Betäubungsmittel zu Hause habe. Diese konnte im Anschluss von den eingesetzten Beamten an der Wohnadresse des Fahrschülers beschlagnahmt werden.

Laut Bußgeldkatalog erwarten den 20-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro, 2 Punkte im Fahreignungsregister und einen Monat Fahrverbot. Die zuständige Führerscheinstelle wird über den Vorfall informiert. Es wird geprüft, ob der 20-Jährige charakterlich für die Teilnahme am Straßenverkehr geeignet ist, beziehungsweise ob und wann der Fahrschüler seine Fahrschultätigkeit fortsetzen darf.

Was den Besitz der Drogen angeht, erwartet den 20-Jährigen ein Strafverfahren, über welches das zuständige Amtsgericht urteilt.

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