Spatenstich 

So wird die neue Polizeiwache für Pasing aussehen

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Quadratisch, praktisch, gut geschützt: So soll die Pasinger Wache nach der Fertigstellung aussehen.

An der Heimburgstraße entsteht für 9,45 Millionen Euro die neue Inspektion 45, in der rund 90 Beamte arbeiten werden. Wir haben beim Spatenstich vorbeigeschaut.

München - Noch steht nur der Bagger da. Aber das wird sich bald ändern: Im Dreieck zwischen S-Bahnhof Westkreuz, Heimburgstraße und Aubinger Straße beginnen in Kürze die Bauarbeiten zur neuen Polizeiinspektion 45 in Pasing.

Zum Spatenstich rückte in eisiger Kälte die hohe Polit- und Polizei-Prominenz an. Mit Innenminister Joachim Herrmann (CSU) griffen Polizeipräsident Hubertus Andrä, Bürgermeister Josef Schmid (CSU), Baudirektor Albrecht Grundmann und der Leiter der PI 45, Polizeioberrat Peter Löffelmann, zum Spaten. Die künftige Dienststelle entsteht im Herzen des 42 Quadratkilometer großen Inspektionsgebietes, in dem zur Zeit 117.000 Menschen von 90 Polizisten betreut werden. 

An der Heimburgstraße wird die neue Polizeiinspektion gebaut. Noch sieht man nur die Baugrube.

Mit zwei großen Neubaugebieten in Freimann und Lochhausen wird Pasing bald enormen Zuwachs bekommen. Einer der Hauptgründe, warum der Freistaat nun nach 30-jähriger Standortsuche großzügig ins Staatssäckel griff: Für 9,45 Millionen Euro wird hier bis Ende 2018 die neue, dreigeschossige Wache in Massivbauweise samt Carport und Kfz-Pflege für 14 Einsatzfahrzeuge, Technikräumen, Zellentrakt und Photovoltaik-Anlage auf dem Dach entstehen. Die neue Adresse lautet dann Heimburgstraße 19. 

Polizeipräsident Hubertus Andrä (Bildmitte) hatte Glück: Seine Kollegen Arno Sedlmeier (li.) und Thomas Jakob von „Schandiblech“ täuschten fürs Foto nur an, Blasmusi gab‘s dann etwas weiter weg von den Ohren des Chefs.

Mit dem Umzug in die neue Inspektion endet die jahrzehntelang gepflegte Nachbarschaft zu den Klosterschwestern der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein), wo die PI 45 in der Institutstraße 1 derzeit noch als Mieter untergebracht ist. Der 130 Jahre alte Kloster-Seitentrakt ist allerdings in vielerlei Hinsicht sanierungsbedürftig und verlangt nach Einschätzung von PI-Chef Peter Löffelmann mittlerweile einfach „zu viele Kompromisse“.

Wir waren mit der Polizeiinspektion Pasing unterwegs und durften hinter die Kulissen schauen. Die große Reportage finden Sie hier

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