Bürger fürchten Zunahme der Belastung

Der Verkehr bleibt in Pasing ein Dauerthema

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In Pasing ist der Verkehr eines der Hauptthemen.

Der Verkehr vor allem nördlich des Bahnhofs bleibt ein Dauerbrenner in Pasing. Knapp die Hälfte der 18 Anträge, über die die Pasinger auf der jüngsten Bürgerversammlung abstimmten, beschäftigte sich damit.

München - Die Nachverdichtung unter anderem im Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee, wo man mit einem Zuzug von rund 5500 Menschen rechnen müsse, werde die Situation noch verschärfen, befürchteten mehrere Antragsteller.

Generell leide Pasing seit Jahren unter einer wenig vorausschauenden Verkehrsplanung, kritisierte ein Anwohner. Auf der Nord-Süd-Achse gebe es – außer streckenweise über die A 99 – keine sinnvolle Verbindung. Im Berufsverkehr morgens und abends seien die Pippinger Straße und die Maria-Eich-Straße regelmäßig dicht. „Wir brauchen dringend ein Verkehrskonzept, das den gordischen Knoten durchschlägt“, forderte der Bürger unter großem Beifall.

Sorgen machte sich ein Anwohner über die Schadstoffbelastung. Er beantragte eine Lufthygiene-Untersuchung, bei der auch nationale und europäische Grenzwerte verglichen werden sollen. Zudem solle die Stadt darlegen, wie die Schadstoffbelastung reduziert und weiterer Verkehr im Stadtteil verhindert werden könnte. Kritik gab es auch an der Kreuzung Pippinger-/Theodor-Storm-Straße. Die sei gefährlich, insbesondere für Kinder auf dem Weg zur Schule.

Antworten auf so manche Frage könnte eine Machbarkeitsstudie zu einer Tunnellösung für das Paul-Gerhardt-Gebiet bringen. Sie soll laut Planungsreferat noch im Frühjahr fertig werden. Für die Umgestaltung des Planungsgebiets Wensauer Platz auf der Nordseite des Pasinger Bahnhofs sei Ende des Jahres mit einer Vorlage zu rechnen. Eine Bürgerin hatte sich gewünscht, diesem Platz wieder zu mehr Aufenthaltsqualität zu verhelfen. 

Was bringt das Jahr dem Stadtbezirk: Die große Jahresvorschau für Pasing-Obermenzing 2017 

mwh

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