Schmuddel-Röhre bleibt erst mal 

Paul-Heyse-Unterführung: Keiner will den Tunnel am Bahnhof sanieren

So hätte die Unterführung aussehen sollen. 

Der Ekeltunnel bleibt uns noch ein bisschen erhalten: Eigentlich hätte die Paul-Heyse-Unterführung bereits aufgehübscht werden sollen. Doch daraus wird erst mal nichts. 

Auf die Ausschreibung der Stadt hat sich keine einzige Firma beworben. Das geht aus einem Schreiben der Verwaltung hervor.

Der Stadtrat hatte bereits ein Konzept bewilligt. Demnach hätten die Wände mit hell lackierten Metallpaneelen verkleidet werden sollen. Zudem soll die Beleuchtung näher an die Fahrbahn heranrücken. Die Mittelstützen könnten mit blauem Licht inszeniert werden. Gesamt kalkuliert die Stadt mit 6,3 Millionen Euro für das Konzept und jährlich rund 100 000 Euro für den Unterhalt. Die Deutsche Bahn hatte zugesagt, sich an den Kosten für die Wandverkleidung zu beteiligen. Die Bauzeit soll 20 Wochen betragen.

Die Arbeiten hätten ab den Sommerferien 2019 stattfinden und mit der Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes in der Mitte des Tunnels beginnen sollen. „Jedoch gingen leider keine Firmenangebote ein“, heißt es in dem Schreiben der Verwaltung.

Wie es weitergeht, ist offen. Bau- und Kreisverwaltungsreferat suchen nach Ersatzterminen.  

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