Jury kann sich nicht einigen

Paulaner: Welche Fassade soll's sein?

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Das Büro Ott Architekten sieht die neue Paulaner Brauerei in Langwied in einer Hülle aus Erdtönen. Dafür gibt’s Platz zwei

München - Der Neubau der Paulaner Brauerei in Langwied soll ein Wahrzeichen des Münchner Westens werden. Aber wie das Gebäude genau aussehen soll, darauf konnte sich die Jury des Fassadenpreises nicht einigen.

Eine Silhouette aus gekreuzten Hopfenspalieren: Von dieser Paulaner Brauerei träumen die Architekten bei Auer + Weber + Assoziierte

Die drei Entwürfe, die einen Preis erhalten, könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Den zweiten Platz teilen sich Ott Architekten und 03 Architekten. Letztere wollen das kubusartige Brauereigebäude teilweise verspiegeln. „Die Außenflächen sollen Himmel und Umgebung wiedergeben und Transparenz und bayerische Leichtigkeit vermitteln“, lobte die Jury. Sie besteht aus Architekten, Vertretern der Stadt, des Stadtrats, der Bezirksausschüsse und der Brauerei.
Ott Architekten setzen auf ein Mosaik aus Erdtönen. Der futuristischste Entwurf ist aber der auf dem dritten Platz. Auer + Weber + Assoziierte wollen das komplette Gelände mit einem Zaun aus gekreuzten Fichtenstämmen einfassen. Eine Anspielung auf Hopfenspaliere.
Die Brauerei entwickelt die drei besten Vorschläge jetzt gemeinsam mit den Architekten weiter und entscheidet sich dann für einen Favoriten.
Der Umzug ist für 2018 geplant, lediglich Verwaltung und Vertrieb bleiben auf dem Nockherberg.

tz

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