Mit Pfefferspray Raub vereitelt

München - Mit vereinten Kräften haben die Besitzerin eines Schreibwarenladens und ihr Sohn einen Räuber in die Flucht geschlagen. Wie sich die beiden zur Wehr setzten:

Am Montagvormittag, gegen 10.45 Uhr, betrat ein Mann zwischen 20 bis 25 Jahren ein Schreibwarengeschäft in der Mitteisstraße. Er war mit einer grauen Sturmhaube maskiert und mit einem Messer bewaffnet. Hier traf er zunächst auf den 42-jährigen Sohn der Geschäftsinhaberin und forderte von ihm Geld. Dazu hielt er ihm das Messer in Richtung Hals.

Die 66-jährige Geschäftsinhaberin, die sich mit einer Bekannten zuvor im Nebenraum befunden hatte, ihr Sohn und die Bekannte sprachen beruhigend auf den Täter ein. Die Geschäftsinhaberin erklärte dem Unbekannten, dass er Geld von ihr bekommen würde.

In dieser Zeit konnte der Sohn zum Pfefferspray greifen und damit dem Täter in die Augen sprühen. Unter Beeinträchtigung seines Augenlichtes flüchtete der Mann stadtauswärts. Die polizeiliche Fahndung verlief bislang negativ.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, korpulent, dunkle, gelockte, fast schulterlange Haare, dunkler Teint, sprach deutsch mit ausländischem Akzent; bekleidet mit schwarzer Bomberjacke, Bluejeans und hellen Turnschuhen; Maskierung: graue Sturmhaube, Bewaffnung: großes Messer.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere aufgrund der Augenverletzung des Täters Krankenhausmitarbeiter und Ärzte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Kita-Finder wird verbessert: Das ändert sich für Eltern
Kita-Finder wird verbessert: Das ändert sich für Eltern

Kommentare