Pfusch-Ärztin darf weitermachen

München - Gnade für eine pfuschende Ärztin: Dr. Monica T. (51) war 2006 in ein Hotel gerufen worden, wo es dem Gast Andreas B. sehr schlecht ging. Sie gab ihm eine Spritze gegen Übelkeit, ohne den Blutzucker des Diabetes-Patienten zu überprüfen.

 Als der Mann später leblos aufgefunden wurde, konnten Ärzte ihn nicht mehr retten. Wegen fahrlässiger Tötung verurteilte das Amtsgericht die Ärztin zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einem dreijährigen Berufsverbot. Das Landgericht hob nun das Urteil auf und verurteilte die Frau zu einer Geldstrafe von 12 800 Euro. als Ärztin darf sie wieder arbeiten. (Akz. 26 NS 125 JS 11156/09).

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