Phosphorbombe in der Isar gefunden

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Der Fund trieb im Kiesbett

München - Ein Passant hat am Dienstag einen ungewöhnlichen Gegenstand im seichten Kiesbett am Ufer der Widenmayerstraße entdeckt. Es war eine scharfe Phosphorbombe! Nicht der einzige Fund an diesem Tag ...

Nanu, treibt da etwa ein Baumstamm in der Isar? Ein Passant entdeckte am Dienstag einen ungewöhnlichen Gegenstand im seichten Kiesbett am Ufer der Widenmayerstraße und rief die Polizei. Die Sprengstoffexperten identifizierten den Fund schnell: Hier schwimmt eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg!

Hier wird die Bombe entsorgt

Eine Spezialfirma entsorgte den Fund. Die Experten steckten die zum Großteil noch gefüllte Bombe in einen verschlossenen Spezialbehälter. Der wurde zusätzlich noch mit Wasser aufgefüllt, damit beim Transport kein Sauerstoff an die Bombe gelangen konnte. Schließlich war dieser Fund gefährlich: Phosphorbomben entzünden sich selbständig und auch ohne Zünder, sobald der in ihnen enthaltene Phosphor in Kontakt mit Sauerstoff aus der Luft kommt.

Den Spezialbehälter mit der Bombe zogen die Experten schließlich an einem Seil am Steilufer nach oben. Die Phosphorbombe war nicht der einzige Fund: In der Isar trieb außerdem eine aufgeplatzte Brandbombe. Die allerdings war im Gegensatz zur Phosphorbombe nur noch harmloser Schrott.

tz

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