Platz für neue Wohnungen durch Bundeswehrreform?

München - Falls die Bundeswehr im Rahmen der anstehenden Strukturreform weitere Kasernen- und Verwaltungsgelände in der Stadt aufgibt, sollte die Stadt die fraglichen Flächen für dringend benötigten Wohnungsbau erwerben.

Dieser Antrag der Stadtrats-Linken wurde am Donnerstag im Kommunalausschuss behandelt und im Grunde für gut befunden. Allerdings sei es noch viel zu früh, in Erwerbsverhandlungen einzutreten.

Ob der südliche Teil der Fürst-Wrede-Kaserne (Neuherbergstraße), die Ernst-von-Bergmann-Kaserne (Neuherbergstraße) und das Verwaltungszentrum an der Dachauer Straße überhaupt aufgegeben werden, sei noch lange nicht abzusehen. Bisher hat die Konversion von Bundeswehrliegenschaften in München Platz für 11 000 Wohnungen gebracht.

tz

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Rubriklistenbild: © Jens Schierenbeck/dpa/GMS

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