Neun Tage weniger zahlen sich aus

Kürzerer Fasching sorgt für weniger Zwischenfälle

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Die Münchner Polizei ist zufrieden mit der Faschingsbilanz 2013. Es mussten deutlich weniger Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert werden.

München - Der Fasching 2013 ist vorbei und die Münchner Polizei zieht Bilanz. Die im Vergleich zu 2012 um neun Tage kürzere Faschingszeit schlug sich positiv auf die Zahlen aus.

Der Faschingsdiensttag sorgte für die Münchner Beamten noch einmal für einen Großeinsatz. Bis zu 13.000 Menschen drängten sich bei der Veranstaltung "München Narrisch" mit drei Bühnen und beim traditionelle Tanz der Marktfrauen am Viktualienmarkt durch die Innenstadt. Zeitweise wurden größere Straßenabschnitte für den Verkehr gesperrt.

Trotz des hohen Besucheraufkommens kam zu einer geringen Zahl von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten u.a. Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen, Beleidigung und Bettelbetrug.

Verkehrsbilanz der Polizei

Die um neun Tage kürzere Faschingszeit von 37 Tagen (Vergleich 2012: 46 Tage) sorgte für einen Rückgang sowohl der Verkehrsdelikte als auch der Straftaten.

Insgesamt zählte die Polizei 355 Fahrten unter Alkoholeinfluss (2012: 501), von denen 27 zu Unfällen führten (2012: 39). Auch unter dem Einfluss von Drogen setzte sich manch Narr ans Steuer. Der Zahl nach waren es 214 (2012: 230), wovon glücklicherweise nur zwei (2012: fünf) zu Verkehrsunfällen führten.

Bei den insgesamt ca. 47.400 Verkehrskontrollen und Unfallaufnahmen wurden 175 Führerscheine sichergestellt (2012: 242). Mit Fahrverboten müssen insgesamt 392 Personen (2012: 484) rechen.

mm/tz

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