Polizei fordert "Notruf-Offensive"

München - Viele Einbrüche in München könnten verhindert werden, wenn Anwohner schneller reagieren würden. Deswegen fordert die Polizei eine "Notruf-Offensive".

Sobald es draußen früher dunkel wird, sind sie wieder da: Einbrecher, die die Abwesenheit der Bewohner in den frühen Abendstunden nutzen. Und auch tagsüber wird oft eingebrochen. 1035 Einbrüche registrierte die Münchner Polizei im letzten Jahr, in knapp der Hälfte der Fälle blieb es beim Versuch. Viele Einbrüche wären verhindert worden, wenn Anwohner schneller reagieren würden: „Wir fordern die Bürger zu einer Notruf-Offensive auf. Melden Sie sich sofort über Notruf 110, wenn fremde Leute, seltsame Geräusche oder verdächtige Bewegungen auf dem Nachbargrundstück ihr Misstrauen erregen“, forderte der Münchner Polizeivizepräsident Robert Kopp. Oft helfen schon einfache Vorsichtsmaßnahmen wie alle Türen wirklich abzuschließen, wenn man auch nur kurz zum Einkaufen geht. „Und bitte: Verstecken Sie keine Zweitschlüssel im Garten.“ Bei technischer Prävention hilft die Kripo-Beratungsstelle unter Telefon 089/29 10-34 30.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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