Tipps gegen Einbrecher

Polizei rät: Jetzt die Häuser verriegeln

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Einbrecher erhoffen sich während der Pfingstferien fette Beute.

München - Viele Familien brechen nun auf in den ersehnten Pfingsturlaub. Andere kommen gerade deshalb nach München – nicht alle in bester Absicht: Das sind die Tipps der Polizei gegen Einbrecher.

Zu Beginn der Pfingstferien rechnet die Münchner Polizei wieder mit verstärkten Einbrecher-Aktivitäten. Bereits in den Osterferien häuften sich die Angriffe auf Wohnungen und Häuser, denen schon von außen anzusehen war, dass die Bewohner für längere Zeit verreist sind.

Der moderne Einbrecher informiert sich mittlerweile auch über Internet-Netzwerke wie Facebook: „Wer seinen Freunden Foto-Grüße vom Urlaubsstrand schickt oder seine Reisepläne vorher schon im Internet publiziert, muss damit rechnen, dass Fremde mitlesen“, erklärte Polizeipressesprecher Wolfgang Wenger. Auch Nachrichten am Briefkasten („Bitte die Post bei Nachbar Meyer abgeben“) sind eine Einladung für Einbrecher – ebenso wie gekippte Fenster, ständig verschlossene Jalousien und keinerlei Licht in und am Haus.

Im Kampf gegen die Einbrecher sind auch die Nachbarn gefragt, die oft Verdächtiges bemerken, aber sich nicht trauen, die Polizei zu rufen. Der Notruf 110 ist kostenlos und kein Anrufer muss Ärger befürchten, wenn sich der Verdacht im Nachhinein als Irrtum erweisen sollte. Wichtig ist nur, dass man sofort (!) und möglichst ohne die Täter zu warnen („Hallo, wer ist denn da?“) die Notrufnummer 110 wählt.

Dorita Plange

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