Polizei gibt Warnschuss ab

Zehnköpfige Gruppe tritt auf Türsteher ein

München - Ein Beamter der Polizeiinspektion 41 in Laim hat einem Türsteher (27) der Discothek Klangwelt in der Nacht auf Sonntag vermutlich das Leben gerettet. Dabei fiel auch ein Warnschuss.

Kurz vor fünf Uhr in der Früh setzen die Türsteher einen Notruf ab – wegen einer völlig unübersichtlichen Massenschlägerei. Als die Polizisten eintrafen, hatte sich die Schlägerei in Richtung eines Parkhauses verlagert. Zehn Männer standen um den am Boden liegenden Security-Mitarbeiter herum und traten abwechselnd gegen seinen Kopf. In den Augen der Polizisten zeichnete sich hier ein versuchtes Tötungsdelikt ab – und das rechtfertigt den Einsatz einer Schusswaffe. Als die brutalen Schläger die Polizisten sahen, wollten sie flüchten. Da zog ein junger Polizeimeister seine Waffe, brüllte „Stehenbleiben – oder ich schieße!“ Die Männer rannten weiter. Da schoss der Polizist in die Luft. Zwar blieben zwei Männer stehen – aber nur, um nun mit geballten Fäusten auf den Beamten loszugehen.

Da steckte der Polizist die Waffe weg und wehrte sich mit Pfefferspray. Das wirkte: Die beiden Burschen und zwei weitere Schläger wurden festgenommen. Es handelt sich um vier Männer aus München und Germering im Alter von 18, 20, 21 und 23 Jahren. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Türsteher (27) wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Dorita Plange

Rubriklistenbild: © dapd

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