Kuriose Geschichte

Wer bei der Polizei klempnert, sollte kein Gesuchter sein ...

München - Er sollte das verstopfte Toilettenrohr auf der Wache der Bundespolizei wieder frei machen - und wäre um ein Haar ganz unfrei in eine Zelle eingefahren. Grund: Der Rohrreiniger wurde gesucht.

Dumm gelaufen für den Mitarbeiter einer Sanitärfirma: Als er zum Einsatz in die Wache der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof anrückte, wäre er beinahe eingerückt: Bei der obligatorischen Sicherheitsüberprüfung des Mannes stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige von der Staatsanwaltschaft München I im September 2015 zur Festnahme ausgeschrieben worden war. Er hatte eine 300-Euro-Geldbuße wegen einer Ordnungswidrigkeit nicht bezahlt.

Da er nicht so viel Geld dabei hatte, ließen ihn die Bundespolizisten auf der Wache telefonieren. Erst nach mehreren Versuchen konnte der 30-Jährige das Geld auftreiben. Als das Geld hinterlegt war, konnte der Rohrreiniger die Wache als freier Mann wieder verlassen.

Und das verstopfte Toilettenrohr? Das ist wieder frei. Trotz aller Unannehmlichkeiten auf der Wache brachte der Mann die verstopfte WC-Anlage wieder zum Laufen.

mb

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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