Polizei macht schlimme Entdeckung im Bordell

München - Bei einer regulären Kontrolle in einem Bordell im Euro-Industriepark hat die Polizei eine schlimme Entdeckung gemacht. Ein 54-Jähriger ist deshalb am Mittwoch festgenommen worden.

Wie die Polizei mitteilt, hat sie am Mittwoch einen 54-jährigen Rumänen wegen Menschenhandels festgenommen. Der Beschuldigte soll eine erst 16-jährige Rumänin im Kofferraum eines Autos über die rumänisch/ungarische Grenze gebracht haben. Das Geld für den Transport musste sich die Jugendliche auf Befehl des Mannes unterwegs mit Prostitution mit verschiedenen Lkw-Fahrern finanzieren. Außerdem hatte der 54-Jährige dem Mädchen eine kopierte ID-Karte besorgt, damit sie in Deutschland als Prostituierte arbeiten könnte.

Der Fall von Menschenhandel ist in der Nacht zu Montag bei einer regulären Kontrolle in einem Bordell im Euro-Industriepark aufgedeckt worden. Die Ermittler hatten dort zwei Frauen ohne Ausweispapiere aufgegriffen und sie wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen. Die beiden Frauen hatten angegeben 19 und 20 Jahre alt zu sein. Nachdem am nächsten Morgen die angeblich 20-Jährige die kopierte rumänische ID-Karte vorlegte, stellten die Polizisten die wahre Identität der erst 16-Jährigen fest. Daraufhin wurde der 54-jährige Rumäne festgenommen.

Die 19-jährige Frau wurde aus der Haft entlassen, nachdem ihr Ehemann ihren Ausweis vorbeigebracht hatte.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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