Polizei greift am Bahnhof zweimal zu

München - Den Jahreswechsel müssen zwei Männer hinter Gitter verbringen, die der Polizei am Hauptbahnhof ins Netz gingen. Der eine wurde wegen Betrügereien, der andere wegen Körperverletzung gesucht.

Einer der beiden Gesuchten war der Bundespolizei am Donnerstag selber in die Arme gelaufen. Der 45-jährige Ungar hatte auf der Wache am Hauptbahnhof gemeldet, um sich den Verlust seines Ausweises für das Konsulat bescheinigen zu lassen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann seit mehreren Wochen zwei Haftbefehle vorlagen. Die Staatsanwaltschaft Hanau hatte ihn zur Strafvollstreckung wegen Erschleichens von Leistungen (50 €) und die Staatsanwaltschaft Regensburg wegen Diebstahls (75 €) ausgeschrieben. Da der Mann kein Geld mitführte und sich auch anderweitig kein Geld besorgen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt München eingeliefert. Dort hat er nun 25 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen.

Wenig später kontrollierten Fahnder der Bundespolizei einen 39-jährigen wohnsitzlosen Deutschen. Dabei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft München I den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung suchte. Das Amtsgericht München hatte den 39-Jährigen zu 2 Jahren Haft verurteilt. Nach der Festnahme lieferten ihn nun die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt München ein.

Rubriklistenbild: © dpad

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