Schneller Fahndungserfolg

Polizei schnappt dreiste S-Bahn-Diebin

München - Das ging schnell: Dank der Veröffentlichung von Videobildern aus der S-Bahn konnte die Polizei die Frau ermitteln, die in einem Zug Richtung Flughafen über 15.000 Euro gestohlen haben soll.

Die Frau soll im Juni unbeaufsichtigtes Gepäck durchwühlt und unter anderem einen hohen Bargeldbetrag mitgenommen haben. Nach Medienberichten waren bei der Bundespolizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, denen sofort nachgegangen wurde.

Bereits in den Abendstunden des 2. Dezembers stand fest, dass es sich bei der gesuchten Frau, um eine 51-jährige syrische Staatsangehörige, wohnhaft im nördlichen Landkreis München, handelt. Der Sachverhalt, insbesondere der Verbleib der Gepäckstücke und des Geldes bedarf weiterer Abklärung. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Viele Bürger fragten sich bei diesem Fall, wieso jetzt, nach gut fünf Monaten die Bilder der Überwachungskamera für die Fahndung eingesetzt werden, da die Bilder der Überwachungskameras in der S-Bahn doch automatisch nach 72 Stunden überschrieben und damit gelöscht werden.

Die Auswertung der gespeicherten Bilder erfolgte bereits kurz nach Tat, innerhalb des 72-Stunden-Speicherfensters. Dabei wurden nur die Sequenzen gespeichert, die direkt mit der Tat in Zusammenhang standen. Bis die Bilder jedoch verwendet werden können, dauert es meist eine Weile - weil ein gerichtlicher Beschluss zur Fahndung vorliegen muss.

Lesen Sie auch: 15.600 Euro weg - damit wollte er armen Kindern helfen

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